God jul! – Weihnachtsurlaub in Norwegen

Wer zu Weihnachten Schneegarantie haben möchte, kann mit einem Norwegenurlaub zu dieser Jahreszeit im Grunde nichts falsch machen. Die meisten Gegenden des nordischen Landes versinken pünktlich zu den Feierlichkeiten im weißen Zauber.

Wem das noch nicht genug Weihnachtsstimmung ist, der findet im ganzen Land einmalige Angebote, die die Herzen aller Weihnachts- und Winterfans höher schlagen lassen. In Bergen beispielsweise wurde ein ehemaliges Schwimmbad, das Sentralbadet, zur Pepperkakebyen – der weltgrößten Pfefferkuchenstadt – umfunktioniert. In Oslo dagegen lockt die 2 km lange Rodelbahn Korketrekkeren, der Korkenzieher, deren Startpunkt leicht mit der U-Bahn zu erreichen ist. Wie sehr die Norweger das Weihnachtsfest lieben und was den Weihnachtsurlauber alles erwarten kann, kann hier nachgelesen werden.

In unserem Artikel “Weihnachten in Norwegen” haben wir außerdem die wichtigsten Weihnachtstraditionen für euch zusammengestellt, damit ihr in eurem Weihnachtsurlaub ganz in die Gepflogenheiten eures Gastlandes eintauchen könnt.

 

Foto: (c) Heiderose Gerberding

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Kongsberg - Technologie- und Erlebnisstadt

Kongsberg

Foto: Lars Mæhlum

Nach rund einer Stunde Bahnfahrt von Oslo in westliche Richtung erreicht ihr Kongsberg, eine Stadt mit langer Bergwerkstradition und das Zentrum der norwegischen Waffenindustrie. Kongsberg liegt in einer fantastischen Landschaft, die viele Möglichkeiten für Outdoor- Aktivitäten bietet. Eine lebhafte Stadt mit Studentenleben, vielen Sehenswürdigkeiten, interessanten Museen, Sportstätten und kulturellen Ereignissen erwartet euch.

Kongsberg (ursprünglicher Name: Konningsberg) ist das administrative Zentrum der gleichnamigen Kommune, die südlich im Numedal zu finden ist, und ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt zwischen der Osloregion, der Telemark und dem Numedal mit Verbindung zu Westnorwegen. In der Stadt, die in der norwegischen Provinz Buskerud liegt, leben ca. 22.000 Einwohner (Stand 2015).

Spuren aus der Bronzezeit wie Felszeichnungen und Grabhügel zeugen davon, dass die Region damals schon besiedelt und durchwandert war. Es gab aber nur kleine Siedlungen. Kongsberg fungierte als Wegkreuz zwischen Eiker und der Telemark. Seit dem 15. Jahrhundert wird im Numedal Bergbau betrieben. Zuerst wurde Kupfererz abgebaut, seit ca. 1540 auch silberhaltiges Blei. Zu Beginn des 17. Jahrhundert wurde ein großes Sägewerk in Betrieb genommen, was für die Belebung der Region sorgte. Der große Wurf gelang dann im Jahre 1623. Zwei Hirtenkinder, die mit ihren Tieren auf den Hügeln westlich des Ortes unterwegs waren, entdeckten an den Hörnern eines Ochsen etwas Schimmerndes. Sie zeigten es zu Hause ihren Eltern, die feststellten, dass es sich um Silber handeln muss. Der Fund sprach sich schnell rum und schon im Herbst des gleichen Jahres lies der König Christian IV. eine Silbermine errichten. Sehenswert sind heute das Norwegische Bergwerksmuseum und die alten Silberminen, in denen ihr eine Rundfahrt mit der alten Grubenbahn unternehmen könnt.

Heute ist Kongsberg eine moderne Technologiestadt mit einigen weltmarktführenden Unternehmen in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik und der Unterwassertechnik. Die Kommune ist bekannt dafür, dass es keine umweltverschmutzende Industrie gibt. Die Land- und Forstwirtschaft ist eine weitere Einkommensquelle im Numedal.

Weitere Infos:

www.konningsberg.no

 

 

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