Bart-WM und Bart-Verein in Trondheim

Quelle:welt.de

Gewinner der Bart-WM 2011 in Trondheim

Skandinavien ist ja berühmt für seine kuriosen Wettbewerbe. Frauentragen oder Luftgitarre spielen in Finnland zum Beispiel. Da kann Norwegen auch mithalten. 2011 fand in Trondheim die Bart-WM statt – dort wurden die schönsten Bärte der Welt gekürt.

1991 wurde in Trondheim der norwegische Bart-Verein gegründet. In Norwegen ist er der einzige seiner Art. Aber um dort Mitglied zu werden, reicht es nicht nur, einfach nur einen Bart zu haben. Es geht vielmehr auch darum, dass Bart und Charakter zusammen stimmen. Einmal monatlich treffen sich die Mitglieder – diskutiert wird dann auch über die internationale Bart-Gemeinschaft.
2011 organisierte der Verein sogar die Bart-Weltmeisterschaft, die in dem Jahr in Trondheim stattfand. Dort gewann damals der deutsche Frisör Elmar Weißer. Sein Bart wurde zum schönsten Bart der Welt erklärt. Mit seiner Gesichtsbehaarung hat er, wie ihr sehen könnt, ein richtiges Kunstwerk geschaffen – dargestellt wird ein Rentier und die norwegische Flagge.
Allerdings gab es auch noch einige Unterkategorien, wie zum Beispiel der beste Schnurbart oder Vollbart oder Kategorien wie englischer Schnauzbart. 2011 nahmen an der Bart-WM fast 200 Kandidaten Teil aus fast 20 Ländern. Die Deutschen zählen übrigens mit zu den stärksten Bartträgern.
Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Bart-WM, und zwar in Deutschland, in der Nähe von Stuttgart. Mal sehen, wie die Norweger dann so abschneiden…

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Gebirgsnorwegen - idyllische, spektakuläre Bergwelten

Gebirgsnorwegen

Storronden, Foto: www.rondane.no

Gebirgsnorwegen erstreckt sich im Osten Norwegens an der Grenze zu Schweden. Die Region ist größtenteils dünn besiedelt und bietet die besten Skigebiete des Landes und lädt zu Berg- und Wandertouren ein. Die raue Schönheit und die in großen Teilen unberührte Natur zieht immer mehr Wanderer, Naturliebhaber, Mountainbiker, Bergkletterer und Skiläufer an…

Berge mit schroffen Gipfeln und mit einer Höhe bis über 2.000 m, kristallklare Seen, zahlreiche sprudelnde Flüsse und Bäche und grüne, bewaldete Täler dominieren das Landschaftsbild Gebirgsnorwegens. In den Berghöfen scheint die Zeit still zu stehen. Freundliche Einheimische bewahren hier ihre Traditionen. Das ganze strahlt eine Idylle aus, die typisch für Norwegen zu sein scheint. Charakteristisch sind auch die majestätischen Gebirgsketten, die weithin als natürliche Wegweiser dienen und ganzjährig schneebedeckt sind. Jotunheimen, Rondane und das Dovrefjell sind herrliche Wandergebiete. Ihr findet hier zwei Landschaftsrouten Norwegens und diverse Nationalparks. Auch der St. Olavsweg von Oslo nach Trondheim führt durch Gebirgsnorwegen.

Zu Gebirgsnorwegen werden die drei Provinzen Oppland, Hedmark und Buskerud gezählt. Der Begriff “Gebirgsnorwegen” ist übrigens eine Erfindung der Tourismusbranche, keineswegs eine offizielle norwegische Distrikteinteilung.

Gebirgsnorwegen

Berghof, Foto: www.djuvland.no

Oppland ist nach der Hauptstadt Oslo der größte Tourismusmagnet des Landes. Die Wintersportorte Lillehammer und Beitostølen, das berühmte Gudbrandsdalen und die Ski- und Wandergebiete in Valdres verzeichnen jährlich steigende Besucherzahlen. Neben mehreren Stabkirchen und dem Maihaugen in Lillehammer gilt Bjørnstjerne Bjørnsons Heim Aulestad in Gausdal als größte Sehenswürdigkeit der Region.

In der Hedmark, in der es weitaus ruhiger und einsamer zugeht, sind Angler, Kanufahrer, Wanderer und Radfahrer richtig. Trysil, Norwegens größtes Skigebiet, ist bei Familien sehr beliebt. Der Mjøsa-See und der Femund bieten Möglichkeiten für diverse Wassersportaktivitäten. Neben mehreren Museen findet ihr hier unter anderem das Norwegische Eisenbahnmuseum.

Buskerud wartet mit den beliebtesten Wintersportplätzen Norwegens auf. In den großen Tälern Hallingdal, Hemsedal und Numedal findet ihr hervorragende Pisten und Loipen. Geilo, eines der ältesten Skigebiete Norwegens, ist als Weltklasse-Gebiet für Kiteskiing anerkannt. Das Numedal wird auch Mittelaltertal genannt, da hier sehr viele alte Berghöfe erhalten geblieben sind.

© 2002 - 2018 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved