Die norwegische Tageszeitung Dagbladet

Das norwegische Dagbladet ist eine Tageszeitung, die seit 1869 besteht. Gegründet wurde sie von Anthon Bang und Hagbard Berner in Oslo. In den ersten Erklärungen von Anthon Bang heißt es, dass das Dagbladet “eine demokratische Zeitung für jedermann” sei. Diesen Grundsatz hält die Zeitung bis heute bei. Die Zeitung erscheint zudem in Bokmål.

Während des langen Bestehens der Zeitung waren einige prominente Schriftsteller dort Chefredakteur. Einer von ihnen ist unter anderem Gunnar Larsen, der Werke wie “Sneen som falt i fjor” und “I sommer” geschrieben hat. Heutzutage ist Lars Helle der verantwortliche Redakteur der Tageszeitung.

Aufgrund des weltweit anwachsenden Interesses am Internet, ist es kaum erstaunlich das die Zahl der Printausgaben deutlich zurückgeht. Während Dagbladet noch mit einer Auflage von ca. 183.000 Exemplaren 2004 verlegt wurde, sind es 2007 an die 50.000 Stück weniger. Dennoch hält das Dagbladet wacker den Platz als drittgrößte Zeitung Norwegens hinter Aftenbladet und Verdens Gang.

Ansteigend ist jedoch der Webauftritt des Dagbladets. Seit 1995 ist das Portal online und ist somit nach Brønnøysunds Avis die zweitälteste Netzzeitung in Norwegen. Bemerkenswert ist auch, dass im Monat durchschnittlich 3,6 Millionen Zugriffe auf diese Seite verzeichnet werden.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Mit dem Motorrad nach Norwegen

IMG_0093Mit dem Motorrad nach Norwegen – unter den Motorradfahrern, außerhalb der norwegischen Grenzen, ist es wohl eher ein Geheimtipp und ein exotisches Ziel. Denn bei der Planung einer Reise mit dem Motorrad spielt sicher auch das Wetter eine Rolle. Da Norwegen häufig mit dem Vorurteil kämpfen muss, es würde dort immer regnen und kalt sein, ist es nicht unbedingt die erste Wahl unter den Urlaubszielen und schon gar nicht mit dem Motorrad als Fortbewegungsmittel. Es ist einfach zu unsicher. Doch ist es nicht auch das, was den Reiz des Motorradfahrens ausmacht? Sich treiben lassen und nicht zu wissen, was hinter der nächsten Kurve für ein Wetter ist? Gerade das kann Norwegen einem passionierten Motorradfahrer bieten – Kurven und Abenteuer. Und eine einzigartige Landschaft, an der man sich einfach nicht satt sehen kann. Gerade in der Motorradsaison, im Sommer.

Von Deutschland aus gibt es drei direkte Möglichkeiten, um Norwegen mit dem Motorrad anzusteuern. Die erste ist die bequeme Variante: Man fährt nach Kiel und geht an Bord der Color Magic/Fantasy und bereist Norwegen über Nacht vom Wasser aus an. Oslo ist ein guter Ausgangspunkt für tägliche Expeditionen ins Hinterland oder für die Weiterreise in den Norden. IMG_0108

Die zweite Variante ist ein guter Mittelweg zwischen einem soliden und bequemen Motorradritt: Über Flensburg besteht die Möglichkeit, unseren Nachbarn Dänemark zu erreichen. Von dort aus bietet die Color Line eine überfahrt von Hirtshals nach Larvik oder von Hirtshals nach Kristiansand an. Die Überfahrten dauern ca. drei bis vier Stunden. In Kristiansand und Larvik bietet es sich an, auf einem der zahlreichen Campingplätze, zu übernachten. Viele haben kleine Hütten, die man sich mieten kann und es bleibt einem damit erspart viel Stauraum für Zelte, Kocher und weiterem Campingequipment zu opfern. Die weitere Reise kann je nach Geschmack und Vorliebe frei gestaltet werden. Es besteht die Auswahl zwischen Küste oder Landesinnere.

Trollstigen Geiranger

Die dritte Variante, ist die spannendste und wahrscheinlich härteste – der Landweg: wobei auch dieser Weg über das Wasser führt. Mit der Fähre geht es von Puttgarden aus nach Rødbyhavn. Von dort aus ist die attraktivste Weiterreise, die über Schweden. Nach einer etwa zweistündigen Landfahrt kann Schweden am kürzesten über die Öresundbrücke oder wieder per Fähre von Helsingør (Dänemark) nach Helsingborg (Schweden) erreicht werden.

Es ist zwar eine sehr lange Strecke, die aber eine gute Möglichkeit bietet, drei der skandinavischen Länder kennenzulernen.

Egal über welchen Weg man nun Norwegen erreicht hat, sollte jeder Motorradfahrer einmal zum Geirangerfjord. Aufgrund der Berge, sind die Straßen ein Traum für jeden Biker. Die Serpentinstraßen führen einen immer höher, zu einer immer schöneren Aussicht und die Freiheit auf dem Bike scheint grenzenlos.

© 2002 - 2021 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved