Fly & Bike: Mit Widerøe fliegen und Räder ausleihen

Vom Lofoten-Flugplatz gleich rauf auf's Fahrrad. Foto: Terje Rakke/Nordic Life

Vom Lofoten-Flugplatz gleich rauf auf’s Fahrrad. Foto: Terje Rakke/Nordic Life

 

Ein Wunsch vieler Touristen wird Wirklichkeit: Mit dem Flugzeug anreisen und gleich aufs Fahrrad steigen, um das Land hautnah zu erleben – das geht jetzt in Norwegen mit der Fluggesellschaft Widerøe. Ein neues Konzept Fly & Bike macht es möglich, Nordnorwegen jetzt bequem anzufliegen und trotzdem Urlaub mit dem Drahtesel zu machen.

Die Airline Widerøe fliegt mehr als 40 zum Teil sehr kleine Flughäfen im ganzen Land an. In Zusammenarbeit mit verschiedenen nordnorwegischen Destinationen wurde der Fahrrad-Service an folgenden Flughäfen umgesetzt: Brønnøysund und Sandnessjøen in Helgeland, Leknes, Svolvær und Røst auf den Lofoten sowie in Hammerfest. Damit können Reisende vom Flughafen etwa direkt ans Meer fahren, Fjorde umrunden oder die ein oder andere Fjell-Strecke ausprobieren.

Auch längere Wartezeiten bei Zwischenstopps können mit Fly & Bike sportlich überbrückt werden. Die Preise für die Anmietung eines Rades beginnen bei 20 Euro.

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Die Sage um den Torghatten

Torghatten (Quelle: nordnorge.com)

Torghatten
(Quelle: nordnorge.com)

Der Torghatten – ein sagenumwobener Berg

Der Torghatten in der Provinz Nordland gehört zu den bekanntesten Bergen Norwegens. Er wird durchbohrt von einem Loch – und wie dieses entstanden ist, dazu gibt es eine alte norwegische Sage.

Die Region Helgeland in der Provinz Nordland: Sagen und Mythen spinnen sich um diese Gegend. Eine davon ist die Sage um den Torghatten. Der Berg befindet sich auf der Insel Torget. Ein Loch im Fels mit einer Länge von 160 Metern, einer Höhe von 35 Metern und einer Breite von 20 Metern macht ihn zu etwas ganz besonderem. Manche mögen wohl sagen, dass dieses Loch in der Eiszeit entstanden ist. Doch die Norweger haben da so ihre ganz eigene Theorie. Es gibt, wie das bei Sagen nun mal so ist, verschiedene Versionen. Ich stelle euch hier eine vor, die mir am Besten gefällt:

Es waren einmal zwei Könige, Vågakallen und Sulitjelmakongen. Sie lebten auf den beiden Seiten des Westfjordes. Der Vågakallen hatte einen Sohn, den Hestmannen (Der Pferdemann). Der Sulitjelmakongen hatte sieben Töchter. Da es den Töchtern an Benehmen fehlte, schickte ihr Vater sie zur Jungfrau Lekamøyen, damit diese ihnen Anstand beibrachte. Als die Schwestern eines Tages mit Lekamøyen baden gingen, wurden sie beobachtet von Hestmannen. Dieser verliebte sich in die schöne Lekamøyen und beschloss, sie noch in derselben Nacht zu entführen. Um Mitternacht machte er sich auf den Weg. Als die Schwestern und Lekamøyen ihn bemerkten begaben sie sich auf die Flucht.

Nun gibt es zwei Varianten, was weiter geschah. Die 7 Schwestern blieben beim Sandnessøyen sitzen, entweder, weil sie erschöpft waren von der Flucht oder weil sie selbst nichts dagegen hatten, den Hestmannen zu heiraten. Jedenfalls interessierte dieser sich nur für Lekamøyen. Als sie aber an Vorsprung gewann, nahm er sich Pfeil und Bogen und schoss auf sie, um sie aufzuhalten. Dies sah sein Vater, Vågakallen, und warf einen Hut zwischen die beiden, der Lekamøyen schützen sollte. Der Hut blieb auf der Insel Torga liegen, mit einem Loch, durchschossen von dem Pfeil. Die Jagd zog sich durch die ganze Nacht, doch als die Sonne aufging, legte sich ein Zauber auf alle Gestalten und sie wurden zu Stein und verharren nun an dem Ort, wo sie sich als letztes befanden.
So entstanden die sagenumwobenen Orte:

Die Sieben Schwestern, eine Gebirgskette, auf der Insel Alsten, die Insel Leka und der Torghatten (deutsch hatten – der Hut).

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