Fly & Bike: Mit Widerøe fliegen und Räder ausleihen

Vom Lofoten-Flugplatz gleich rauf auf's Fahrrad. Foto: Terje Rakke/Nordic Life

Vom Lofoten-Flugplatz gleich rauf auf’s Fahrrad. Foto: Terje Rakke/Nordic Life

 

Ein Wunsch vieler Touristen wird Wirklichkeit: Mit dem Flugzeug anreisen und gleich aufs Fahrrad steigen, um das Land hautnah zu erleben – das geht jetzt in Norwegen mit der Fluggesellschaft Widerøe. Ein neues Konzept Fly & Bike macht es möglich, Nordnorwegen jetzt bequem anzufliegen und trotzdem Urlaub mit dem Drahtesel zu machen.

Die Airline Widerøe fliegt mehr als 40 zum Teil sehr kleine Flughäfen im ganzen Land an. In Zusammenarbeit mit verschiedenen nordnorwegischen Destinationen wurde der Fahrrad-Service an folgenden Flughäfen umgesetzt: Brønnøysund und Sandnessjøen in Helgeland, Leknes, Svolvær und Røst auf den Lofoten sowie in Hammerfest. Damit können Reisende vom Flughafen etwa direkt ans Meer fahren, Fjorde umrunden oder die ein oder andere Fjell-Strecke ausprobieren.

Auch längere Wartezeiten bei Zwischenstopps können mit Fly & Bike sportlich überbrückt werden. Die Preise für die Anmietung eines Rades beginnen bei 20 Euro.

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Jostedalsbreen - der größte Gletscher Norwegens

Jostedalsbreen

Jostedalsbreen, Foto: welt.de

Der Jostedalsbreen ist nicht nur Norwegens größter Gletscher sondern auch der größte auf dem europäischen Festland. Der Hauptgletscher bedeckt eine Fläche von 415 km² und ist eine der meistbesuchtesten Naturattraktionen in der Provinz Sogn og Fjordane. Spektakuläre Gletscherwanderungen, Eisklettern, Kajaktouren auf den Gletscherseen und zwei Nationalparks ziehen tausende von Touristen an…

Der Jostedalsbreen ist kein Überbleibsel aus der letzten Eiszeit. Das älteste Eis im Gletscher ist heute gerade 1.000 – 2.000 Jahre alt. Zahlreiche Gletscherzungen verzweigen sich beiderseits des Hauptgletschers. Die längste seiner Zungen ist mit 15 km der Tunsbergdalsbreen. An seinen dicksten Stellen ist der Jostedalsbreen 500 – 600 m dick. Seine größte Ausdehnung beträgt ca. 100 km. Der eigentliche Jostedalsbreen erstreckt sich zwischen Lodalskåpa und Jostefonn. Rechnet man alle Gletscherzungen und die durch das Schmelzen inzwischen vom Hauptgletscher isolierten Gletscher der Umgebung hinzu, bedeckt das Eis eine Fläche von rund 800 km².

Nigardsbreen

Jostedalsbreen, hier der Seitenarm Nigardsbreen
Foto: welt.de

Es gibt viele Übergänge über den Gletscher, die schon in früheren Zeiten relativ hoch frequentiert waren. Sie bildeten die kürzeste Verbindung zwischen den Ortschaften am Nordfjord und denen in Sogn.

In den 1960er Jahren verringerte sich die Fläche des Gletschers stark, wuchs aber wegen kalter Winter mit großen Niederschlagsmengen zwischen 1988 und 1995 wieder an. Seit 2000 schmelzen die Zungen erneut, und das Volumen des Jostedalsbreen hat schon deutlich abgenommen.

Der Nationalpark wurde im Oktober 1991 eröffnet und schützt die Umgebung des Gletschers und den Gletscher selbst. Mit einer Fläche von 1.310 km² gehört er zu den größten des Landes. Fast angrenzend findet ihr den Breheimen– Nationalpark, den es seit 1995 gibt. Drei Besucherzentren sind in dem Gebiet zu finden und geben Auskunft über die Geschichte und Entwicklung des Eises und die vielen Möglichkeiten an Outdoor- Aktivitäten, die das Jostedal bietet – das Breheimsentret im Jostedal, das Jostedalsbreen– Nationalparkcenter in Stryn und das Norsk Bremuseum (Norwegisches Gletschermuseum) in Fjærland.

 

Weitere Infos:
www.jostedal.com
www.nasjonalparkstyre.no

 

 

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