Kreuzfahrt oder Fähre? Beides – zwischen Hirtshals und Norwegen

MS Stavangerfjord. Foto: Fjord Line

MS Stavangerfjord. Foto: Fjord Line

Kleine Kreuzfahrt statt Fähre? Im Seeverkehr zwischen “dem Kontinent” und Norwegen ist ab sofort ein neues Verkehrsmittel im Einsatz, das nicht weniger als “ein neues Kapitel der Fährschiffahrt” aufschlagen soll. Mit der Jungfernfahrt der MS Stavangerfjord am 14. Juli 2013  kam erstmals ein Kreuzfahrtfährschiff der gehobenen Klasse im direkten Verkehr mit Fjordnorwegen zum Einsatz. Ab sofort bedient die MS Stavangerfjord Bergen und Stavanger vom dänische Hirtshals aus. Darüber hinaus wurde die neue Fährlinie Hirtshals-Langesund (Telemark) eröffnet.

Die MS Stavangerfjord der norwegischen Reederei “Fjord Line” ist das erste von zwei neuen Kreuzfahrtfährschiffen. Das baugleiche Schwesterschiff MS Bergensfjord kommt ab dem kommenden Winter zum Einsatz. Bis zum Jahreswechsel bedient noch die aktuelle MS Bergensfjord als zweites Schiff die Strecken Hirtshals-Stavanger und Hirtshals-Langesund.

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Moskenesøya - Insel der Lofoten (Nordland)

Moskenesøya

©Foto: Eirik Ohna / www.nordnorge.com

Moskenesøya ist die südlichste und die äußerste der großen Lofoteninseln. Hier findet ihr bekannte Fischerorte wie Hamnøy, Reine, Sørvågen und Å. Die Landschaft gehört zu den wildesten und abwechslungsreichsten, die Norwegen zu bieten hat. Steile, spitzkantige Felsen stürzen direkt ins Meer, Fjorde, Bergseen, schmale und kreideweiße Strände umgeben von hohen Bergen prägen das Bild. Ein hervorragendes Terrain für Kletter- und Wandertouren…

Moskenesøya ist eine sehr bergige Insel. Der höchste Punkt ist der Hermannsdalstinden mit 1.029 m über dem Meeresspiegel. Ihre Gesamtfläche beträgt 185,9 km². Es leben rund 1.350 Menschen hier und auf den vorgelagerten kleinen Inseln, die durch eine Brücke Straßenverbindung zur großen Insel haben. Der nördliche Teil Moskenesøyas gehört zur Kommune Flakstad, der Rest bildet die Kommune Moskenes. Das wirtschaftliche und administrative Zentrum ist Reine. Die Insel lebt vom Fischfang und dem Tourismus. Die Besiedlung konzentriert sich heutzutage auf den östlichen Teil. Bis in die 1950er Jahre gab es auch in den flachen Buchten der sonst unzugänglichen Westküste vereinzelte Siedlungen.

Südwestlich von Moskenesøya liegt der Moskstraumen, besser bekannt als Mahlstrom, ein Gezeitenstrom der unter anderem in Jules Vernes “20.000 Meilen unter dem Meer” auftaucht. Die E10, durch die Moskenesøya Verbindung zu den anderen großen Lofoteninseln und zum Festland hat, endet in Å, einem gut erhaltenen Fischerdorf, welches zum Museumsort umfunktioniert wurde. Hier befindet sich auch das Stockfischmuseum. In Sørvågen, einem alten Fischerei- und Handelsort, legen die Fähren nach Bodø, Røst oder Værøy ab. Das Norsk Telemuseum ist in Sørvågen eingerichtet worden, da einst von hier nach Røst die erste Telegraphieverbindung Europas bestand. Reine ist wohl einer der meistfotografierten Orte in Norwegen und Gewinner diverser Abstimmungen und Wettbewerbe. Schon seit Jahrhunderten wird der kleine Ort mit seinen charakteristischen Felsformationen in Gemälden und Bildern festgehalten.

Galerien, Museen, kleine Geschäfte und Restaurants mit lokaler Küche ziehen die Touristen an. Aber auch die Möglichkeiten zum Wandern, Bergklettern, Angeln, Tauchen oder Kajakfahren sind beliebt. Versteckte Plätze wie der Bunesstrand sind leider keine Geheimtipps mehr.

 

Weitere Infos:

lofoten.info/Moskenes

 

 

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