Video-Clip zur Sicherheit beim Angeln in Norwegen

Viele Urlauber zieht es vor allem wegen der besonders guten Angelmöglichkeiten nach Norwegen. Der fast garantierte Angelerfolg und das unvergessliche Naturerlebnis sind dabei der Ansporn – nicht nur für geübte Angler. Allerdings unterschätzen vor allem Meeresangler regelmäßig das Risiko dieser sonst so friedlichen Freizeitbeschäftigung: Menschen gehen beim Angeln über Bord oder stranden mit ihren geliehenen Booten, wenn sie auf eigene Faust und unvorbereitet losfahren. Die Gefahren lauern im Detail: So kann etwa ein ungleich beladenes Boot, schnell wechselndes Wetter oder Strömungsverhältnisse den Angelausflug zum Alptraum machen.

Um Angelunfälle zu vermeiden, haben die regionale Tourismusgesellschaft Trøndelag Reiseliv und die norwegische Schifffahrtsbehörde einen Informationsfilm zum Angeln in Norwegen veröffentlicht. Der Zeichentrickfilm fasst in wenigen Minuten die wichtigsten Hinweise für sicheres Angeln in Norwegen zusammen. Der Film liegt in sechs Sprachen vor, die deutsche Version befindet sich auf dem Videoportal vimeo.com. Oder hier bei uns in der Norwegenstube.


Sicherheit beim Meeresangeln in Norwegen (GER) from Kindergarten Media on Vimeo.

 

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Stadtbummel in Oslo - Munch Museum

Skrik201893Edvard Munch ist sicher der bekannste norwegische Maler. Einen Großteil seiner Werke kann man im Munch Museum in der Tøyengata 53 in einem ihm gewidmetem Museum besichtigen. Ein paar interessante Details von ihm, seinem Leben und seinen Werken sollen hier angesprochen werden und Lust auf einen Besuch des Museum machen.

Edvard Munch wurde am 12. Dezember 1863 in Løten (Hedmark) geboren. Er wuchs in Oslo auf, wo sein Vater als Arzt arbeitete. Die Familie lebte jedoch in kargen wirtschaftlichen Verhältnissen und als Edvard 5 Jahre alt war starb seine Mutter an Tuberkolose. Als Edvard 14 Jahre alt war starb auch seine Schwester an dieser Krankheit.

Die Krankheit und den Tod der Schwester versuchte er später in seinen Bildern zu verarbeiten. “Det syke barn” (Das kranke Kind) entstand 1885 – 1886 und Munch schockierte das Publikum mit seiner Ausdruckskraft. Die Menschen jener Zeit wünschten sich eher “schöne, naturalistische Bilder” und empfanden Munchs Werke als “unfertig” Wie auch von anderen Werken malte Munch verschiedene Varianten des Werkes.

Wenig bekannt ist, dass Munch zu vielen seiner Werke kurze Texte geschrieben hat, die die Kraft seiner Bilder noch verstärken. Ein Text zu “Det syke barn” entstand 1896 unter dem Titel “Syk pike”. Die norwegische Sängerin Kari Bremnes hat diesen und andere Texte Munchs vertont und sagte in einem Interview, das sie dieses Lied über das sterbende Mädchen kaum singen kann ohne Tränen in den Augen. “Ja flüstert es, ich würde so gerne leben….”

Auch zum wohl bekanntesten Werk Munchs “Der Schrei” gibt es einen Text des Künstlers und eine Melodie von Kari Bremnes. Munch malte in dem Zeitraum von 1893 bis ca. 1910 mehrere Werke mit dem gleichen Titel, der Schrei gilt als Munchs erstes expressionistisches Bild.

Da Munch in Norwegen zuerst nicht anerkannt war lebte und arbeitete er unter anderen in Frankreich und in Deutschland, diese Auslandsaufenthalte immer wieder unterbrochen von Aufenthalten in Norwegen. Erst ab 1909 kehrte er nach Norwegen zurück. Er verstarb am 23. Januar 1944 in Oslo und vermachte seine Werke der Stadt Oslo, daher war und ist es möglich eine einzigartige und umfassende Ausstellung seines Schaffens im Munch Museum zu zeigen.

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