Freizeitaktivitäten in Norwegen

Norge 2012 150Die Norweger sind ein sehr aktives Volk. Je nachdem in welcher Region man in Norwegen lebt, sind die einzelnen Freizeitaktivitäten unterschiedlich ausgeprägt. Doch eins ist sicher: Die Norweger lieben den Wintersport und besonders der Skilanglauf ist eine beliebte Freizeitaktivität im ganzen Land. Schon die kleinen Kinder stehen, sobald sie laufen können, auf den Brettern.

Neben der Fortbewegung auf Skiern, gehen die Norweger gern Wandern. Dabei ist es egal ob es schneit, regnet oder bestes Sommerwetter ist. Es ist aber wichtig gute Freunde, Familie und Proviant dabei zu haben. Im Sommer ist der nahegelegene See oder die Küste ein häufiges Ziel der Wanderung. Wer genug vom Wandern hat, schwenkt sich auf sein Fahrrad, häufig ein Mountainbike. Das Ziel, ist in der Regel das selbe wie beim Wandern. Ein Großteil der Bevölkerung hat neben seinem Haus oder Wohnung, ebenso eine Hütte. Die liegt entweder in den Bergen oder am Wasser. Von dort aus finden Tagesausflüge in die Natur statt und es ist verpönt die Zeit in der Hütte zu verbringen.Norge 10 1

Norweger, die in der Nähe der Schwedischen Grenze wohnen, sind des Öfteren zu Gast bei ihren Nachbarn. Doch es werden weniger die freundschaftlichen Kontakte gepflegt, sondern vielmehr die, im Vergleich zu Norwegen, günstigen Preise von Lebensmittel und Alkohol genutzt, um die häuslichen Vorräte aufzufüllen.

Selbstverständlich sind auch kulturelle Veranstaltungen ein beliebter Anlaufpunkt in der Freizeit. Diverse Festivals im Sommer locken alle Schichten der Bevölkerung zum Feiern an.

Aufgrund des direkten Zuganges zum Meer und den vielen Seen im Land, sind viele Norweger im Besitz eines Bootes. Sie fahren raus zum baden und, wie soll es anders sein, zum fischen. Die Fische werden dann zu Feiern zusammen mit der Familie und Freunden genossen. Familie und Freunde stehen aber bei allen Aktivitäten im Vordergrund. Die Norweger sind ein offenes und geselliges Volk. Egal was sie machen, sie machen es meistens mit jemandem zusammen.

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Lierne- Nationalpark (Nord- Trøndelag)

Lierne Nationalpark

Foto: www.narodniparky.info

Der Lierne- Nationalpark ist ein zusammenhängendes Wildnisgebiet, in dem Raubvögel und große Raubtiere anzutreffen sind. Der Park ist nichts für einen Familienausflug. Es gibt keine markierten Wege und auch keine Hütten. Angler und Jäger kommen hier aber voll auf ihre Kosten. Den Geologieinteressierten zeigt sich eine ganz besondere Eiszeitlandschaft mit vielen eher seltenen Geländeformen…

Der Lierne- Nationalpark wurde 2004 ins Leben gerufen und hat eine Gesamtfläche von 333 km². Er befindet sich vollständig in der Kommune Lierne (Nord- Trøndelag). Bereits seit 7.000 v.Chr. haben Menschen das Gebiet zum Jagen und Fischen genutzt. Es gehört zum Einzugsgebiet der Samen, deren Spuren auch überall im Park in Form von Wohn- und Versammlungsstätten und Gräbern zu finden sind.

Die Landschaft des Nationalparks ist einzigartig im Trøndelag. Dicke Moränen- und viele verschiedene Gesteinsablagerungen sind typische Zeugen der letzten Eiszeit. Eine flache Bergwelt mit einigen sehr hohen Gipfeln prägt das Areal. So ist die höchste Erhebung mit 1.390 m im Bergmassiv Hestkjølen zu finden. Ansonsten gibt es großflächige Feucht- und Sumpfgebiete und lichte Wälder. Diese sind wichtige Lebensräume für eine reichhaltige Vogelwelt. Der große, zusammenhängende Wildnisbereich bietet eine gute Grundlage für Tierarten, die viel Platz brauchen wie Luchse, Bären, Füchse.

Anspruchslose Pflanzen dominieren das Antlitz des Parks, aber es gibt fruchtbarere Stellen mit einer artenreichen Vegetation. Einige der niederen Bergpässe waren wichtige Wanderrouten für die Pflanzen, die nach der Eiszeit wieder nach Skandinavien einzogen. Diese Wanderungen vollzogen sich sowohl vom Westen als auch vom Osten her.

Wenn ihr im Lierne- Nationalpark jagen oder fischen wollt, braucht ihr eine entsprechende Genehmigung. Achtet darauf, dass die Mobilfunkabdeckung teilweise sehr schlecht oder gar nicht vorhanden ist. Im Sommer unbedingt an Mückenspray denken! Es gibt ein paar Pfade, aber keine markierten Wege. Offene oder gar bewirtschaftete Hütten sind ebenfalls nicht im Park zu finden.

 

Weitere Infos:

nasjonalparken.no

 

 

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