Hurtigruten – vom Post- zum Kreuzfahrtschiff

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Die Hurtigruten, die übersetzt so viel heißt wie “schnelle Strecke”, ist eine der bekanntesten Schiffsverbindungen der Welt.Heute fast schon ein Kreuzfahrtschiff, liegt ihr Anfang aber in den 1890er Jahren. Damals jedoch waren die Hurtigruten einfache Postschiffe, die die lange norwegische Westküste miteinander verbunden haben.


Die Hurtigrute wurde von der Vesteraalens Dampskibsselskap gegründet, einer privaten Reederei, die ihre Schiffe erstmals 1893 vom Stapel laufen ließ. Von Trondheim bis Hammerfest fuhr erstmals ein Schiff ganzjährig diese Strecke und verband so Nord- mit Südnorwegen. Unter Kapitän Richard With, der später Namensträger eines Hurtigrutenschiffes sein sollte, lieferte die “Vesterålen” zahlreiche Sendungen und Waren aus.

In den 1890er Jahren und darüber hinaus galt also die Hurtigrute als eine der wichtigsten Verbindungen an der Westküste. Vor allem aber für die Fischer auf den Lofoten oder in der Barentsee war sie von Bedeutung, da sie auf diesem Wege ihren Fang schneller abfertigen und verschiffen konnten.Auch für die Einwohner selbst war die Hurtigrute überlebenswichtig, da auf diesem Wege auch Waren in die abgelegeneren Küstenorte gebracht werden konnte, die bestimmte Güter brauchten, aber nicht selbst herstellen konnten.

Dem folgten zwei weitere Hurtigruten-Linien: Davon führte eine von Bergen nach Hammerfest und die andere von Hammerfest nach Vadsø. Erst 1908 wurde letztere Strecke bis zum heutigen Endpunkt Kirkenes verlängert.Somit wurden auch die entlegeneren Punkte Norwegens angefahren und das Land auf eine gewisse Art und Weise geeint.

Seit dem ist die Wandlung der Hurtigruten enorm. Heute stellen sie eine Kombination aus Fracht- und Kreuzfahrtschiff da und schaffen die Strecke von Bergen im Südwesten Norwegens bis hoch in den Norden nach Kirkenes in gut sechs bis sieben Tagen und machen unterwegs unter anderem halt am weltbekannten Geirangerfjord. Seit 1984 fungieren die Schiffe der Hurtigrute zudem nicht mehr als Postschiff, denn die Poststellen an Bord wurden geschlossen. Nun wird mehr auf Komfort gesetzt, um so die Touristenscharen anzulochen, was auch wunderbar funktioniert. Somit bieten die Hurtigruten-Schiffen, auch wenn nicht mehr so rustikal wie eins, ein kleines Abenteuer, wenn es von Bergen hoch nach Kirkenes geht.

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Folgefonna- Nationalpark (Hordaland)

Folgefonna Nationalpark

Foto: www.folgefonna.info

Der Folgefonna- Nationalpark wartet mit einer dramatischen und schönen Landschaft auf. Neben Fjorden, Bergen, Flüssen, Seen und Wasserfällen bildet der Folgefonna- Gletscher, mit etwas mehr als 200 km² Fläche der drittgrößte Gletscher auf dem norwegischen Festland, mit seinen Seitenarmen die Grundlage für spektakuläre Naturerlebnisse…

Der Nationalpark wurde im Mai 2005 eröffnet und bedeckt eine Fläche von 545 km². Er erstreckt sich über die Kommunen Jondal, Ullensvang, Odda, Etne und Kvinnherad (alle Hordaland).
Der Folgefonna-Gletscher und die Täler rund um ihn sind durchzogen von alten Verkehrswegen und den Spuren der Land- und Almwirtschaft, die hier seit Jahrhunderten betrieben wurden. Der Gletscher selbst ist seit dem 19. Jahrhundert ein populäres Touristenziel. Die erste organisierte Gletscherwanderung fand 1833 statt.

Das Herzstück des Parks ist der Folgefonna- Gletscher, der bis auf einige Seitenarme komplett zum Nationalpark gehört. Die Landschaft, das Klima und die Pflanzenwelt sind dementsprechend geprägt. Die Vegetation ist gerade in den Bergregionen eher spärlich und besteht aus krautigen Pflanzen und Moosen. In den Tälern sind die Böden fruchtbarer, am fruchtbarsten westlich des Gletschers, wo viel Regen fällt. Hier herrscht bis zur Baumgrenze eine artenreiche Vegetation mit Wald und verschiedenen Bergblumen – und pflanzen.
In den Wäldern gibt es einen guten Bestand an Rothirschen, in den Tälern rund um den Gletscher ist das genügsame Steinhuhn ansässig, in höheren Lagen nisten Steinadler und andere Raubvögel.

Gut zu erreichen ist der Folgefonna- Nationalpark mit dem Auto oder Bus über die E134. Im Park gibt es vier unbewirtschaftete HüttenSauabrehytta, Fonnabu, Breidablikk und Holmaskjer. Ihr findet mehrere markierte DNT- Wanderwege und könnt geführte Gletscherwanderungen buchen. Besonders beliebt ist das Gebiet im Frühjahr für Skitouren.

 

Weitere Infos:
www.folgefonna.info
www.nasjonalparkstyre.no/Folgefonna

 

 

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