Jomfruland-Nationalpark (Telemark)

Jomfruland

Foto: jomfrulandnasjonalpark.no

Der Jomfruland-Nationalpark erstreckt sich über die äußeren Teile der Küste vor Kragerø im Süden der Telemark. Eine wunderschöne Landschaft, die von der letzten Eiszeit geprägt wurde, wurde hier unter Schutz gestellt. Das Gebiet ist ein beliebtes Ausflugsziel und Naherholungsgebiet. Eine Vielzahl von Outdoor- Möglichkeiten werden geboten. Der Nationalpark ist ideal zum Kajakfahren, Windsurfen, Bootfahren und Wandern sowie zum Angeln, Baden und Tauchen…

Der Jomfruland-Nationalpark wurde im Dezember 2016 etabliert. Er hat eine Gesamtfläche von 117 km², wovon 97% Seegebiet sind. Der größte Teil des Meeresbodens liegt in seichtem Wasser und ist hochproduktiv. Üppige Algenwälder und Seegraswiesen bieten Aufzuchts- und Lebensräume für diverse Fische und Schalentiere. Im tieferen Wasser findet man Muschelsandgebiete, die eine reichhaltige und spezielle Fauna aufweisen. Ein intaktes Ökosystem. Seinen Namen verdankt der Park der Insel Jomfruland. Das Eis und das Meer haben die Landschaft geprägt. Die Endmoräne Raet, die das Aussehen des Raet-Nationalparks bestimmt, dominiert auch den Jomfruland-Nationalpark. Der Kieselsteinstrand an der Außenseite Jomfrulands ist mit fast 7 km Länge einer der längsten am Skagerrak.

An Land findet ihr eines der artenreichsten Gebiete Norwegens. Uralte, edle Laubwälder, in denen eine Reihe seltener Pflanzen und Insekten beheimatet sind, saftige Wiesen mit Blumen und einer Vielzahl an Schmetterlingen laden zum Verweilen oder zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Jomfruland ist zudem ein wichtiger Rastplatz der Zugvögel auf ihren Wanderungen im Herbst und im Frühjahr. Weite Flächen sind von der Landwirtschaft gezeichnet und dienen heute noch als Weideplätze oder Heuwiesen. Das Küstengebiet ist natürlich Heimat für unzählige Seevögel und Meeressäuger. Es gibt mehrere feste Nist- und Brutstätten, die von nationaler Bedeutung sind. Entlang der Küste gibt es einen permanenten Bestand an Seehunden.

 

Weitere Infos zum Jomfruland-Nationalpark:

jomfrulandnasjonalpark.no

 

 

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Vøringsfossen - der berühmteste Wasserfall Norwegens

Vøringsfossen

©Foto: Bjørn Andresen / Statens vegvesen

Spektakulär und mit einem lauten Tosen stürzen sich die Wassermassen über den Vøringsfossen 182 m in die Tiefe, die letzten 145 m im freien Fall.
Den wohl berühmtesten Wasserfall Norwegens erreicht ihr über den RV 7, der Oslo und Bergen verbindet. Er befindet sich im westlichen Teil der Hardangervidda

Der Vøringsfossen wurde erst 1821 entdeckt, davor kannten ihn nur die Einheimischen. Professor Christopher Hansteen von der Universität in Kristiania machte sich damals auf den Weg zur Hardangervidda, um astronomische Daten zu sammeln. Dabei stieß er auf den Wasserfall und maß dessen Höhe, indem er Steine hinunterwarf und mit seiner Taschenuhr die Zeit nahm, bis diese ins Wasser fielen. Mit seinem Messergebnis von 280 m lag er zwar nicht ganz richtig, aber er verhalf dem Vøringsfossen zu seinem nationalen Durchbruch als Naturattraktion. Immer mehr Besucher kamen in die Region, um die Naturgewalt zu bewundern.

Der Wasserfall liegt im Verlauf des kleinen Flusses Bjoreio in der Kommune Eidfjord (Hordaland). Der Bjoreio wird zwecks Energiegewinnung oberhalb des Vøringsfossen gestaut. Um den Tourismus weiter aufrecht zu erhalten, wird diese Stauung im Sommer soweit gedrosselt, dass der Wasserdurchfluss 12 m³ pro Sekunde beträgt, was in etwa dem natürlichen gleichkommt.

 

Weitere Infos:
www.nasjonaleturistveger.no/de/vøringsfossen

 

 

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