Skulpturlandschaft Nordland

Skulpturlandschaft Nordland: 'Havsøye' von Sigurdur Gudmundsson

‘Havsøye’ in Sortland (Vesterålen)

Die Skulpturlandschaft Nordland ist ein international bekanntes Kunstprojekt. Künstler aus 15 Ländern haben sich beteiligt und 34 Skulpturen geschaffen, die in der Provinz Nordland verstreut zu finden sind. Eine Skulptur steht in Skånland (Troms). Alle Werke sind ständig aufgestellt und bereichern die ohnehin schon schöne Landschaft. Den Künstlern wurde kein spezielles Thema oder Material vorgeschrieben. Vielmehr wurde darauf Wert gelegt, dass eine große Vielfalt visueller Ausdrucksformen entsteht.
Nordland verfügt damit über eine wichtige Sammlung der Gegenwartskunst, die lebhafte Debatten und Diskussionen ausgelöst hat…

Das Projekt Skulpturlandschaft Nordland wurde im Auftrag der Nordland fylkeskommune von 1992 – 1998 realisiert. Neben den Kommunen, in denen die Kunstwerke platziert werden sollten, und den Künstlern selbst halfen auch viele Freiwillige bei der Umsetzung. Nachdem das Projekt genehmigt wurde, löste es heftigen Streit aus. Die Gegner waren der Meinung, hier werden Steuergelder verschwendet und die Skulpturen verschandeln die Landschaft. Nur wenige von ihnen wurden von der lokalen Bevölkerung warmherzig aufgenommen. Im Laufe der Zeit stieg die Akzeptanz, inzwischen sind die kritischen Stimmen vollständig verklungen. Schließlich locken die Skulpturen mehr und mehr Besucher und Touristen an.

Kunst finner sted ist das Motto der Skulpturlandschaft Nordland. Das Projekt ist von dem Gedanken geleitet, dass ein Kunstwerk durch sein Vorhandensein einen eigenständigen Ort schafft und auch die jeweilige Umgebung beeinflusst und reicher macht.

Eines der beeindruckendsten und beliebtesten Werke ist der 4,3 m hohe Mannen fra havet (Der Mann vom Meer), der in der Kommune Bø i Vesterålen steht:

 

Weitere Infos unter:
www.skulpturlandskap.no
www.nrk.no/Skulpturlandskap_Nordland

 

 

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Øyafestival

Øyafestival

Øyafestival

Das Øyafestival ist ein norwegisches Musikfestival, das dieses Jahr vom 11.-15. August bereits zum 17. Mal stattfindet. Schauplatz des musikalischen und auch kulturellen Spektakels ist seit 2014 der Tøyapark.

Das Øyafestival – ein schönes Festival voller schöner Menschen

Dieses Motto schreiben die Veranstalter sich bereits seit Jahren auf die Fahne. Und schön sind natürlich nicht nur die Menschen, sondern auch die Musik. Ein Mix aus vielerlei Musikgenres zeichnet das Øyafestival aus – Künstler wie Iggy Pop, Kanye West, Pulp, Blur oder die Arctic Monkeys begeisterten schon die Besucher.

1999 fand das Festival zum ersten Mal statt, in den ersten beiden Jahren in Kaløya, ein wenig außerhalb Oslos. Dann musste ein neuer Schauplatz her. Lange Zeit residierte das Festival im Middelalderpark in Oslo. Zwischen den mittelalterlichen Ruinen erlangte es ein ganz besonderes Flair. Dieses Jahr findet es nun zum zweiten Mal in der neuen Location statt – dem Tøyapark, zu dem auch der Botanische Garten der Universität gehört. Von hier aus erreicht man ganz schnell zu Fuß die Innenstadt – und das ist auch gut so, denn das Festival hört nicht etwa an den Parkgrenzen auf. Viel eher kann man sagen, dass ganz Oslo mitfeiert. Eingeleitet wird das Ganze am 11.August mit dem Klubbdag, an dem schon in der ganzen Stadt kleinere Gigs und Feiern als Vorgeschmack auf das Øyafestival stattfinden. Dann geht’s am nächsten Tag richtig los. Von mittags bis abends können die Besucher Konzerte auf den vier Hauptbühnen genießen. Um Mitternacht ist dort zwar Schluss, allerdings geht es dann bei den Øya Nights weiter. In der ganzen Stadt finden in vielen Clubs noch Partys und kleine Konzerte statt.

Mit seinen etwa 17.000 Besuchern pro Tag gehört das Øyafestival zwar eher zu den kleineren Festivals, allerdings sind auch schon ganz große Acts dabei. Dieses Jahr darf man sich auf Courtney Barnett, Florence + The Machine, Alt-J, Beck und noch viele mehr freuen. Neben internationalen Newcomern sind auch immer skandinavische Bands dabei.

Warum das Festival auch als ein schönes Festival bezeichnet wird, liegt daran, dass die Veranstalter einen großen Wert auf Umweltfreundlichkeit legen. Das fängt natürlich an bei der Mülltrennung, geht aber auch weiter über den Transport der Besucher, bis hin zur Versorgung. Bei den Essensständen wird viel Wert darauf gelegt, dass regionale Produkte angeboten werden und auch Köstlichkeiten aus ökologischen Anbau.

Preislich liegt das Øyafestival in einer erschwinglichen Kategorie. Für knapp 300 € kann man sich ein Festivalticket holen, welches dann für den gesamten Zeitraum des Festivals gilt, auch den Klubbdag. Für etwa 100 € bekommt man ein Tagesticket.

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