Stimmungsvolle Weihnachtsmärkte in Norwegen

“White Christmas” hat man in Norwegen so gut wie sicher. Dazu machen Rentiere, Lebkuchen, Volkstänze und skandinavischer Glühwein (Gløgg) das Bild von nordischer Weihnacht perfekt. All das zusammen kann man auf den zahlreichen Weihnachtsmärkten erleben, die dieser Tage ihre Pforten öffnen und auch für Kurzentschlossene noch richtig tolle Weihnachtsstimmung bieten.

Foto; Visit Norway

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Foto: Visit Norway

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Zum Beispiel in der größten Lebkuchenstadt der Welt: Bergen. Zur Weihnachtszeit zeigt die Fjordstadt ihre “süße Seite”, – als Miniaturstadt aus Lebkuchen und Zuckerguß. Schul- und Kindergartenkinder beteiligen sich jedes Jahr aktiv am Erhalt dieser Tradition und bauen das Rathaus, Schiffe, Autos und kleine Häuser nach. Selbst den Hansekai kann man in der Pfefferkuchenstadt entdecken. Infos zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden Bergen-Besucher unter => Visitnorway.com.

Trondheim gilt als die “Wikinger-Hauptstadt” Norwegens, darum ist Trondheims Weihnachtsmarkt ein besonders rustikales Erlebnis: Regionale Käse- und Bierspezialitäten und authentisches Handwerk werden hier feilgeboten. Der Weihnachtsmarkt der geschichtsträchtigen Stadt befindet sich direkt vor dem Nidarosdom, wo Olaf der Heilige, der Norwegen christianisierte, begraben sein soll. Der Ort markiert das Ende des St. Olof-Pilgerpfades, eines der wichtigsten Pilgerwege der Welt. => Weitere Informationen.

Wer Norwegen im Winter zum Skifahren ansteuert, kann ebenfalls echt norwegische Weihnachtsstimmung erleben: Inmitten der zentralnorwegischen Gebirgsregion liegt Geilo, das seit jeher zu Volksmärchen mit mythischen Figuren inspirierte. Heute ziehen die schroffen Berge und tiefen Wälder der Region vor allem Ski-Enthusiasten an. Der Weihnachtsmarkt der Stadt an jedem Adventswochenende setzt auf diese Traditionen und ist vor allem für seine regionale Küche und vielfältige Kunst bekannt. Die Öffnungszeiten des Marktes in Geilo sind => hier verzeichnet.

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Kystriksveien - der schönste Touristenweg Norwegens

Kystriksveien - Brønnøysund

Brønnøysund, Foto: K.M. Fantasy World

Auf einer Länge von etwa 650 km schlängelt sich der Kystriksveien von Steinkjer (Trøndelag) nach Bodø (Nordland) entlang der Küste von Namdal und Helgeland. Einer der schönsten Touristenwege Norwegens, den ihr mit eigenem Auto oder auch per Rad absolvieren könnt. 12.000 vorgelagerte Inseln, diverse Naturattraktionen und jede Menge Abenteuer erwarten euch.

Der Kystriksveien, offizielle Bezeichnung FV17 (früher RV17), ist eine schöne Alternative zur E6 für alle, die nach Nordnorwegen wollen. Sechs Fähren verbinden den Weg, an dessen Rande kleine malerische Siedlungen mit weniger als hundert Einwohnern, eine reichhaltige Natur und weiße Sandstrände zu finden sind. Der nördliche Teil des Weges bildet die Landschaftsroute Helgelandskysten.

Quelle: visitnorway.no

Quelle: visitnorway.no

Die erste Stadt nach Steinkjer, die passiert wird, ist Namsos am Ende des Namsenfjords. Der Ort ist als “Rock City” bekannt und verdankt sein Dasein dem Holz. Nördlich von Namsos beginnt sich ein enormer Schärengarten vor der Küste auszubreiten, der sich bis Bodø hinzieht. Nächster Zwischenstopp ist die besinnliche Küstenstadt Rørvik mit der Insel Leka, die für geologisch Interessierte Spannendes zu bieten hat. Die Fahrt geht weiter nach Norden, und ihr erreicht die Küste Helgelands. Das Wahrzeichen der Region – der Torghatten – liegt direkt vor dem Brønnøysund. Ein Muss auf der Reise ist das von der UNESCO als Weltkulturerbe deklarierte Vega– Archipel, welches gut 1.000 km² groß ist und über 600 Inseln und Schären umfasst.
Nachdem die mächtige Bergkette der Sieben Schwestern (De syv søstre) und der Polarkreis passiert wurden, erstreckt sich vor euch Norwegens zweitgrößter Gletscher – der Svartisen. Bevor ihr letztendlich Bodø erreicht, erwartet euch etwa eine halbe Stunde mit dem Auto vor den Toren der Stadt noch der Saltstraumen, der stärkste Gezeitenstrom der Welt.

Weitere Infos:
www.visitnorway.no/kystriksveien
www.facebook.com/kystriksveien

 

 

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