VOSS Wasser

VOSS Flasche - Wikipedia

VOSS Flasche – Wikipedia

In New York und München ist das VOSS Wasser in kürzester Zeit zum absoluten Hit avanciert. Stars, wie Madonna, trinken kein anderes Wasser mehr und auf zahlreichen Tischen von Pressekonferenzen stehen die Flaschen der mittlerweile weltbekannten Marke.

Doch das liegt größtenteils sicherlich nur an dem formschönen Design, das ein Designer von Calvin Klein exklusiv für VOSS entworfen hat.

Das Mineralwasser von Voss stammt aus einer artesischen Quelle in der schönen, unberührten Gegend der Gemeinde Iveland in Südnorwegen. Die „VOSS-Quelle“ in Norwegen ist die reinste Quelle, die bislang auf unserem Planeten gefunden wurde. Somit ist VOSS das reinste Wasser der Welt. Für Jahrhunderte geschützt unter Eis und Fels. Abgefüllt von einer unberührten Grundwasserleitung in der unberührten Wildnis Zentral-Norwegens. VOSS entspringt artesisch, das heißt es tritt aus eigener Kraft an die Oberfläche, ohne dass mit irgendeinem Hilfsmittel technisch nachgeholfen werden muss.

VOSS hat von Natur aus einen sehr geringen Natriumgehalt. Es darf nach den FDA-Richtlinien (US-amerikanische Behörde für Lebensmittelüberwachung und die Zulassung von Arzneimitteln) sogar als natriumfrei bezeichnet werden.

Das Wasser wird von der Voss of Norway ASA abgefüllt, mit dem Hauptsitz in Oslo und New York. Bereits in über 47 Ländern ist das reine Wasser erhältlich, wobei vor allem der US -Amerikanische Markt im Fokus steht.

Gegründet wurde das Unternehmen von zwei Freunden, die sich bereits seit Kindertagen kennen und in Oslo aufgewachsen sind – sie heißen Ole Christian Sandberg und Christopher Harlem.

Doch gibt es in der Geschichte der Kommerzialisierung des Norwegischen Wassers auch einen Tiefpunkt: Der Norwegische TV-Sender TV2 hat in einem Bericht gezeigt, dass das teure Wasser nicht aus dem Ski-Sport-Ort Voss inmitten der norwegischen Berge und Gletscher kommt, sondern aus dem mehr als 400 Kilometer entfernten Dorf Iveland. Auch sprudelt das Wasser angeblich nicht von allein an die Erdoberfläche, sondern muss hochgepumpt werden. Das Unternehmen fühlte sich dazu gedrängt, mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit zu gehen und Argumentieren wie folgt: „Dank einer speziellen Genehmigung der Behörden in Iveland dürfen wir unsere Quelle in Südnorwegen als „Voss-Quelle“ bezeichnen.“.

Wir, in Deutschland, dürfen uns jedenfalls sicher sein, dass, wenn wir in den Genuss des Wassers aus der „Voss-Quelle“ kommen sollten, Norwegisches Wasser unsere trockenen Kehlen berührt.

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Ånderdalen- Nationalpark (Senja)

Ånderdalen- Nationalpark

Foto: www.godtur.no

Der Ånderdalen- Nationalpark verkörpert wie kein anderer Park in Norwegen die typisch nordische Küstenlandschaft. Vielfältig und kontrastreich mit kahlen Bergen, weiten Moorebenen, sprudelnden Flüssen und Wasserfällen, fischreichen Seen und lichten Birkenwäldern lädt er Wanderer und Angler ein. Im Park gibt es Bestände von Küstenkiefern. Einige dieser Bäume sind ca. 500 Jahre alt…

Der Ånderdalen- Nationalpark liegt auf Senja, der zweitgrößten Insel vor dem norwegischen Festland, und wurde Anfang des Jahres 1970 eröffnet. 1975 und 2014 erweiterte man das geschützte Areal, so dass es jetzt bis ans Meer heranreicht. Der Park erstreckt sich in den Kommunen Tranøy und Torsken in der Provinz Troms und ist knapp 125 km² groß.

Der Name des Nationalparks wurde von dem Tal abgeleitet, dass sich im Osten durch das Gebiet schneidet. Das Ånderdalen ist wunderschön und von Bergketten eingerahmt. Der Untergrund besteht im ganzen Park aus alten Granitschichten. Die höchste Erhebung ist der Kvænan (964 m).

Milde Winter, kühle Sommer und viel Niederschlag – hier herrscht typisches Küstenklima. Die Mitternachtssonne scheint 60 Tage lang. Die Vegetation ist eher spärlich, aber eine Orchideenart wächst hier besonders gut – das gefleckte Knabenkraut. Die Baumgrenze liegt bei 300 m.
Es gibt etwa 90 Vogelarten im Park, von denen viele wie die Prachttaucher, Brachvögel und Graugänse auch hier nisten. Neben den Wasser- und Ufervögeln können eine Reihe von Singvögeln beobachtet werden. In den Flüssen gibt es einige Lachse, die Seen sind voll mit Forellen, Saiblingen und Stichlingen. Das größte anzutreffende Säugetier ist der Elch. Der Bestand ist nicht groß, und die Tiere sind in den letzten Jahrzehnten erst in den Nationalpark eingewandert. Im Sommer werden die Bergregionen als Weidefläche für Rentiere genutzt.

Ånderdalen- Nationalpark

Quelle: www.mappery.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die meisten Besucher reisen mit dem eigenen Auto an. Es gibt aber auch eine Busverbindung entlang des RV 860 von Finnsnes nach Stonglandseidet. Durch den Nationalpark führt der Senjastien, ein ausgeschilderter DNT-Wanderweg. Hütten werdet ihr vergeblich suchen. Außerhalb des Parks gibt es östlich einen Campingplatz (Storfjord camping), die nächste Hütte ist die Senjabu ca. 10 km nördlich am RV86.

 

Weitere Infos:
www.nasjonalparkstyre.no/Anderdalen

 

 

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