Weihnachtsstimmung in ganz Norwegen

Foto: Steinar Kristoffersen.

Foto: Steinar Kristoffersen.

Nå er det jul igjen” – Nun ist wieder Weihnachten! Und auch in Norwegen laden traditionelle Weihnachtsmärkte im ganzen Land Besucher zum Schlendern, Schlemmen und Staunen ein. Traditionell einer der größten vorweihnachtlichen Basare öffnet im Norwegischen Freilichtmuseum in Oslo. Am ersten und zweiten Adventswochenende sind die historischen Gebäude der weitläufigen Anlage ganz in der Tradition des 18. und 19. Jahrhunderts dekoriert. Mehr als einhundert Stände bieten traditionelle Handwerkskunst aus Keramik, Glas und Holz zum Kauf. Für zusätzliche Unterhaltung sorgen Weihnachtskonzerte und Theatervorführungen. Kleine Besucher können in den Werkstätten der Julenisser, den norwegischen Weihnachtswichteln, vorbeischauen.

Foto: Laila Durán

Foto: Laila Durán

Im westnorwegischen Bergen wird die Weihnachtssaison am 30. November mit dem Lichterfestival eingeläutet. Nachdem die Kerzen am Weihnachtsbaum am See Lille Lungegardsvann mitten im Zentrum angezündet wurden, geht es mit einem Fackelumzug, begleitet von norwegischen Weihnachtsliedern durch die Stadt. Den Abschlussbildet ein großes Feuerwerk.

In Bergen wurde rechtzeitig zum Advent auch die größte Pfefferkuchenstadt der Welt eröffnet. Bereits seit 1991 bauen Schul- und Kindergartenkinder jedes Jahr eine Miniausgabe der alten Hansestadt nur aus Lebkuchen. Die „Pepparkakebyen“ kann bis zum 31. Dezember besichtigt werden.

Am zweiten Adventswochenende, vom 6. bis 8. Dezember, findet in der ehemaligen Bergbaustadt Røros in Mittelnorwegen zum fünften Mal der jetzt jährliche Weihnachtsmarkt statt. Dabei bilden die bunten, verschneiten Holzhäuser der zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden historischen Stadt den winterlichen Rahmen für ein vorweihnachtliches Erlebnis. Besucher können um den Weihnachtsbaum tanzen, sich mit norwegischen Julenisser fotografieren lassen und sollten aufpassen, dass diese keine Streiche mit ihnen spielen.

Weitere Informationen zum weihnachtlichen Norwegen bei www.visitoslo.com/de, www.visitbergen.com und www.roros.no

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Odda - alte Industriestadt in Hardanger

Odda

Foto: www.folgefonna.info

Die alte Industriestadt Odda liegt am Ende des Sørfjords, einem Seitenarm des Hardangerfjords, zwischen steilen Felswänden und rauschenden Gebirgsbächen. Die Gegend zieht insbesondere Fotographen an, da die Mischung aus Fabrikkomplexen und romantischer Fjordlandschaft viele interessante Bildmotive bietet.
Odda ist umgeben von mehreren Nationalparks. Die Trollzunge, die Stabkirche in Røldal und der Gletscher Buarbreen warten auf Besucher…

Odda ist mit etwas mehr als 5.000 Einwohnern die größte Stadt in der Hardangerregion (Hordaland) und hat eine lange Tradition als Tourismus- und Industriestandort. Schon im
19. Jahrhundert war der Ort eines der bedeutendsten Reiseziele in Norwegen. Der wirklich große Aufschwung kam aber erst durch die Industriealisierung und dem Bau mehrerer Wasserkraftwerke. Das hatte zwar Auswirkungen auf den Reiseverkehr, der dadurch deutlich zurückging, aber seit den 1970er Jahren erfreut sich die Region wieder an steigenden Besucherzahlen. Eines der für das Wachstum der Stadt bedeutenden Werke wurde 2003 geschlossen – das Schmelzwerk. Es gehört seit 2009 zur UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Heute ist Odda das Handels- und Dienstleistungszentrum der Hardangerregion und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Seit 2004 hat der Ort das Stadtrecht.

Die Umgebung von Odda lädt zum Wandern, Eis- und Bergklettern, Angeln und Kanufahren ein. Die wilde Bergwelt, die schöne Fjordlandschaft und das ewige Eis bieten jede Menge Möglichkeiten für Outdoor- Aktivitäten. Die beiden Nationalparks Folgefonna und Hardangervidda liegen vor den Toren der Stadt. Die Tour zur berühmten Trollzunge ist zwar anstrengend, aber lohnenswert. Ihr besucht hier eines der spektakulärsten Touristenziele der Welt. Die Hauptattraktion im Oddatal ist der Låtefossen, ein ohrenbetäubender Zwillingswasserfall mit einer Fallhöhe von 165 m.

Weiterhin empfehlenswert ist der Besuch des Norwegischen Museums für Wasserkraft und Industrie in Tyssedal und der zwischen 1200 und 1250 erbauten Røldal Stabkirche, die bekannt ist für ihr Kruzifix, dem Heilkräfte zugeschrieben wurden. Das Røldal Bygdemuseum ist ein alter Bauernhof, der das traditionelle bäuerliche Leben der Region zeigt. Für Kunstliebhaber sei die Kunstsammlung in Tyssedal- Hotel empfohlen. Das Hotel beherbergt eine spektakuläre Sammlung von Originalgemälden von Nils Bergslien, Christian Krogh, Askvold, Adelsten Normann und anderen.

 

Weitere Infos:

de.hardangerfjord.com

 

 

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