Die Ski-Saison in Norwegen ist eröffnet

Foto: Visitnorway.com

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Der erste Schnee ist gefallen, zahlreiche Loipen sind präpariert: Alle Skidestinationen stehen in den Startlöchern und haben ihre Anlagen für die anstehende Ski-Saison in Norwegen um zahlreiche Neuerungen erweitert.
Der traditionsreiche Alpinsportort Geilo, mitten zwischen Oslo und Bergen gelegen, eröffnet beispielsweise den neuen Snowpark “TirilPark”, benannt nach der norwegischen Freestyle Ski-Ikone Tiril Sjåstad Christiansen, die als Olympiahoffnung für Sotschi 2014 gilt.

In Hemsedal, das als „die skandinavischen Alpen“ bezeichnet wird, ist einer der drei Snowparks umgezogen und hat Platz gemacht für eine neue 750 Meter lange Skicrossarena. In der Region Lillehammer haben sich die olympischen Skigebiete Hafjell und Kvitfjell zusammengetan und bilden jetzt eine der größten Skiarenen des Landes. Eine Liftkarte gilt für beide Skigebiete, die hervorragende Abfahrtsbedingungen bieten. Ein kostenloser Skibus pendelt jeweils dienstags, donnerstags und samstags zwischen den rund 30 Kilometer voneinander getrennten Pisten.

Eine besondere Aktivität bietet Skeikampen, etwa 45 Autominuten nördlich von Lillehammer. Wer etwas Abwechslung vom Skifahren wünscht, kann sich hier ein so genanntes „Fatbike“ ausleihen und auf großen Reifen und extra präparierten Loipen durch die Winterlandschaft rauschen.

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Lierne- Nationalpark (Nord- Trøndelag)

Lierne Nationalpark

Foto: www.narodniparky.info

Der Lierne- Nationalpark ist ein zusammenhängendes Wildnisgebiet, in dem Raubvögel und große Raubtiere anzutreffen sind. Der Park ist nichts für einen Familienausflug. Es gibt keine markierten Wege und auch keine Hütten. Angler und Jäger kommen hier aber voll auf ihre Kosten. Den Geologieinteressierten zeigt sich eine ganz besondere Eiszeitlandschaft mit vielen eher seltenen Geländeformen…

Der Lierne- Nationalpark wurde 2004 ins Leben gerufen und hat eine Gesamtfläche von 333 km². Er befindet sich vollständig in der Kommune Lierne (Nord- Trøndelag). Bereits seit 7.000 v.Chr. haben Menschen das Gebiet zum Jagen und Fischen genutzt. Es gehört zum Einzugsgebiet der Samen, deren Spuren auch überall im Park in Form von Wohn- und Versammlungsstätten und Gräbern zu finden sind.

Die Landschaft des Nationalparks ist einzigartig im Trøndelag. Dicke Moränen- und viele verschiedene Gesteinsablagerungen sind typische Zeugen der letzten Eiszeit. Eine flache Bergwelt mit einigen sehr hohen Gipfeln prägt das Areal. So ist die höchste Erhebung mit 1.390 m im Bergmassiv Hestkjølen zu finden. Ansonsten gibt es großflächige Feucht- und Sumpfgebiete und lichte Wälder. Diese sind wichtige Lebensräume für eine reichhaltige Vogelwelt. Der große, zusammenhängende Wildnisbereich bietet eine gute Grundlage für Tierarten, die viel Platz brauchen wie Luchse, Bären, Füchse.

Anspruchslose Pflanzen dominieren das Antlitz des Parks, aber es gibt fruchtbarere Stellen mit einer artenreichen Vegetation. Einige der niederen Bergpässe waren wichtige Wanderrouten für die Pflanzen, die nach der Eiszeit wieder nach Skandinavien einzogen. Diese Wanderungen vollzogen sich sowohl vom Westen als auch vom Osten her.

Wenn ihr im Lierne- Nationalpark jagen oder fischen wollt, braucht ihr eine entsprechende Genehmigung. Achtet darauf, dass die Mobilfunkabdeckung teilweise sehr schlecht oder gar nicht vorhanden ist. Im Sommer unbedingt an Mückenspray denken! Es gibt ein paar Pfade, aber keine markierten Wege. Offene oder gar bewirtschaftete Hütten sind ebenfalls nicht im Park zu finden.

 

Weitere Infos:

nasjonalparken.no

 

 

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