Wolf-Spektakel: Polar Park Bardu mit Weltrekord im Heulen

Wolf und Mensch im Polar Park, Bardu. Foto: Roger Johansen

Wolf und Mensch im Polar Park, Bardu. Foto: Roger Johansen

Nördlich von Narvik in Bardu liegt der “Polar Park”, der sich als nördlichster Zoo Europas rühmen kann. Hier wurde jetzt während einer Vollmondnacht ein kurioser Rekord aufgestellt: 535 Personen heulten mit den im Polar Park beheimateten Wölfen um die Wette – und kamen glatt ins Guiness Buch der Rekorde.

Anlass für das Weltrekord-Spektakel war die Umgestaltung und Umbenennung der Anlage, die jetzt Polar Park Bardu heißt. Im Tierpark haben vor allem Raubtiere wie Wölfe, Bären und der Polarfuchs ihr Zuhause, aber auch Rentiere und Elche sind in großzügigen Gehegen zu bestaunen. Besondere Attraktionen des Parks sind das Wolf Camp für Erwachsene und das Polarfuchs Camp für Kinder, in denen man den Tieren besonders nah kommen kann.

Mehr Informationen zum nördlichsten Tierpark unter: http://www.polarzoo.no/en/

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Lierne- Nationalpark (Nord- Trøndelag)

Lierne Nationalpark

Foto: www.narodniparky.info

Der Lierne- Nationalpark ist ein zusammenhängendes Wildnisgebiet, in dem Raubvögel und große Raubtiere anzutreffen sind. Der Park ist nichts für einen Familienausflug. Es gibt keine markierten Wege und auch keine Hütten. Angler und Jäger kommen hier aber voll auf ihre Kosten. Den Geologieinteressierten zeigt sich eine ganz besondere Eiszeitlandschaft mit vielen eher seltenen Geländeformen…

Der Lierne- Nationalpark wurde 2004 ins Leben gerufen und hat eine Gesamtfläche von 333 km². Er befindet sich vollständig in der Kommune Lierne (Nord- Trøndelag). Bereits seit 7.000 v.Chr. haben Menschen das Gebiet zum Jagen und Fischen genutzt. Es gehört zum Einzugsgebiet der Samen, deren Spuren auch überall im Park in Form von Wohn- und Versammlungsstätten und Gräbern zu finden sind.

Die Landschaft des Nationalparks ist einzigartig im Trøndelag. Dicke Moränen- und viele verschiedene Gesteinsablagerungen sind typische Zeugen der letzten Eiszeit. Eine flache Bergwelt mit einigen sehr hohen Gipfeln prägt das Areal. So ist die höchste Erhebung mit 1.390 m im Bergmassiv Hestkjølen zu finden. Ansonsten gibt es großflächige Feucht- und Sumpfgebiete und lichte Wälder. Diese sind wichtige Lebensräume für eine reichhaltige Vogelwelt. Der große, zusammenhängende Wildnisbereich bietet eine gute Grundlage für Tierarten, die viel Platz brauchen wie Luchse, Bären, Füchse.

Anspruchslose Pflanzen dominieren das Antlitz des Parks, aber es gibt fruchtbarere Stellen mit einer artenreichen Vegetation. Einige der niederen Bergpässe waren wichtige Wanderrouten für die Pflanzen, die nach der Eiszeit wieder nach Skandinavien einzogen. Diese Wanderungen vollzogen sich sowohl vom Westen als auch vom Osten her.

Wenn ihr im Lierne- Nationalpark jagen oder fischen wollt, braucht ihr eine entsprechende Genehmigung. Achtet darauf, dass die Mobilfunkabdeckung teilweise sehr schlecht oder gar nicht vorhanden ist. Im Sommer unbedingt an Mückenspray denken! Es gibt ein paar Pfade, aber keine markierten Wege. Offene oder gar bewirtschaftete Hütten sind ebenfalls nicht im Park zu finden.

 

Weitere Infos:

nasjonalparken.no

 

 

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