Wolf-Spektakel: Polar Park Bardu mit Weltrekord im Heulen

Wolf und Mensch im Polar Park, Bardu. Foto: Roger Johansen

Wolf und Mensch im Polar Park, Bardu. Foto: Roger Johansen

Nördlich von Narvik in Bardu liegt der “Polar Park”, der sich als nördlichster Zoo Europas rühmen kann. Hier wurde jetzt während einer Vollmondnacht ein kurioser Rekord aufgestellt: 535 Personen heulten mit den im Polar Park beheimateten Wölfen um die Wette – und kamen glatt ins Guiness Buch der Rekorde.

Anlass für das Weltrekord-Spektakel war die Umgestaltung und Umbenennung der Anlage, die jetzt Polar Park Bardu heißt. Im Tierpark haben vor allem Raubtiere wie Wölfe, Bären und der Polarfuchs ihr Zuhause, aber auch Rentiere und Elche sind in großzügigen Gehegen zu bestaunen. Besondere Attraktionen des Parks sind das Wolf Camp für Erwachsene und das Polarfuchs Camp für Kinder, in denen man den Tieren besonders nah kommen kann.

Mehr Informationen zum nördlichsten Tierpark unter: http://www.polarzoo.no/en/

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Olympische Anlagen in Lillehammer

Håkons Hall Lillehammer

Håkons Hall Lillehammer

Von insgesamt zehn, befinden sich zwei olympische Anlagen in Lillehammer. Die übrigen Anlagen sind jedoch ebenfalls rund um den See Mjøsa verteilt und zwar in Hamar, Gjøvik und etwas außerhalb von Lillehammer. Die olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer waren ein Fest der Freude. Kritiker waren von der guten Stimmung und der Freundlichkeit der Norweger begeistert.

Als Skisprungschanze diente zu den olympischen Winterspielen 1994 der extra für dieses Ereignis erbaute Lysgårdsbakken. Die Schanze wurde direkt am Abhang eines Berges gebaut und fügt sich somit nahtlos in das Stadtbild und die Landschaft Lillehammers ein und ist von sehr vielen Punkten der Stadt aus zu sehen.

Lysgårdbakken

Lysgårdbakken

Die Lysgårdsbakken Sprunganlage ist eine moderne Sprungschanze. Fertiggestellt wurde sie bereits 1992 und besteht aus einer großen und einer kleinen Schanze, beziehungsweise aus einer HS138 und einer HS100. HS bedeutet Hillsize und die Einheit der Zahl ist Meter. Die Kapazität der Zuschauer liegt bei 35.000. Die Kosten für den Bau beliefen sich auf etwa 97 Millionen Norwegische Kronen. Außerhalb der Saison lässt sich die Schanze besichtigen und in einem Souvenir Shop das entsprechende Andenken dazu erwerben. Auch die originale olympische Fackel wurde wieder aufgebaut.

Nur wenige hundert Meter von der Sprungschanze entfernt steht die Håkon Halle. Sie war die Hauptarena für die Eishockeyspiele und die größere neben der in Gjøvik. Außerdem fanden die Eröffnungs- und Abschlussfeier der Paralympics in der Håkon Halle statt. Sie wurde 1993 fertiggestellt und bietet Platz für insgesamt 10.500 Zuschauer. Die Bauweise des Gebäudes erinnert etwas an einen Eisberg im Meer. Circa Zweidrittel der Halle liegen unter der Erde. Die  von außen ersichtliche Größe lässt das gesamte ausmaß also nicht erahnen. Heute findet die Håkon Halle für die unterschiedlichsten Veranstaltungen eine Verwendung. Sie zählt zu den flexibelsten ihrer Art und lädt zu Sport-, Kultur- oder Kommerziellen Veranstaltungen ein. Wie auch die Sprungschanze lässt sich dieser ehemalige Austragungsort der olympischen Winterspiele von 1994 besichtigen. Neben der „einfachen“ Halle liegt auch hier Norwegens Olympisches Museum in dem sich die olympische Geschichte seit 1896 bis heute erleben lässt.

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