Ekebergpark mit großer Skulpturenausstellung in Oslo

Eine der schönsten Aussichtspunkte in Oslo. Der Ekebergpark. Foto: Ivar Kvaal

Eine der schönsten Aussichtspunkte in Oslo. Der Ekebergpark. Foto: Ivar Kvaal

In Oslo wird heute der Ekebergpark neu eröffnet. Das beliebte Grüngebiet bietet seit jeher einen atemberaubenden Ausblick auf das Zentrum der Hauptstadt sowie den Oslofjord, – neu ist nun aber die spektakuläre Skulturen-Ausstellung, die den Park einen ganz neuen Charakter verleiht. Rund 30 Skulpturen und Installationen namhafter norwegischer und internationaler Künstler wie Hilde Mæhlum, Auguste Rodin, Salvatore Dalí oder Louise Bourgeois sind in der Parklandschaft aufgestellt worden. Geplant ist, die Kunstwerke regelmäßig auszutauschen und somit Besucher immer aufs Neue neugierig zu machen und auf den Ekeberg zu locken.

Der Ekebergpark wurde bereits seit 1889 für Konzerte und andere Kultur- und Freizeitveranstaltungen genutzt. Hier fand auch der berühmte norwegische Maler Edvard Munch die Inspiration für sein wohl bekanntestes Werk, „Der Schrei“. Durch die norwegische C. Ludens Ringnes-Stiftung wurde der Park jetzt aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und nach altem Vorbild umgestaltet. Nicht nur wurden hier Wege und Parkbänke ausgebessert sowie stimmungsvolle Beleuchtung installiert, – auch die Überreste von 10.000 Jahre alten Siedlungen wurden so hervorgehoben, dass Besucher sich auf die Spuren der Wikinger-Vorfahren begeben können. Mehr Infos zu Geschichte und Gegenwart im Ekebergpark auf http://www.ekebergparken.com/en/

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Kristiansund - Stadt in Nordmøre

Kristiansund

Foto: www.tk.no

Kristiansund ist eine Stadtkommune in Nordmøre, dem nördlichen Teil der Provinz Møre og Romsdal, die direkt am Meer auf einer Reihe von Inseln liegt. Die Ortschaft ist eine der markantesten Städte Norwegens, die während des II. Weltkriegs fast komplett zerstört und nach 1945 neu aufgebaut wurde. Man entschied sich, nicht eine Kopie des alten Ortes zu schaffen, sondern eine moderne Stadt…

In Kristiansund lebten zum Ende des Jahres 2014 knapp 25.000 Einwohner. Die Inseln, auf denen sich die Stadt erstreckt, haben eine Gesamtfläche von 87 km². Nicht alle sind bewohnt. Die größten sind die Insel Frei, Nordlandet mit Flugplatz und dem Industriezentrum der Stadt und Kirkelandet. Letztere ist seit alters her die Hauptinsel des Ortes. Hier befindet sich auch das Gemeindezentrum.

Es heißt, dass der erste Norweger ein Kristiansunder gewesen sein könnte. Auf der Insel Nordlandet wurden die frühesten Funde Norwegens aus dem Steinzeitalter gemacht. Die Fosna-Kultur wurde nach dem Ort in Nordmøre benannt.
Die vorbeiführenden Schiffahrtswege und ein guter natürlicher Hafen sind die Existenzgrundlage für die Stadt. Ende des 17. Jahrhundert begann in der Region die Klippfischproduktion und das Verschiffen für den Export. Das sorgte für einen enormen Aufschwung Kristiansunds. Im Jahre 1742 erhielt der Ort den Stadtstatus und wurde nach König Christian VI. von Fosna in Kristiansund umbenannt. Die Stadt entwickelte sich rasch weiter und wurde ein Pionier in Sachen Fischhandel. Die Hafenanlagen wurden ausgebaut und durch Werften und Fischfabriken erweitert. Viele Ausländer, insbesondere Briten, ließen sich im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts hier nieder.
Im April 1940 fiel die Stadt mehreren deutschen Bombenangriffen zum Opfer. Die meisten alten Holzhäuser wurden zerstört oder brannten nieder.

Kristiansund ist bekannt für sein Opernhaus, das 1928 vom norwegischen Komponisten Edvard Bræin ins Leben gerufen wurde. Jedes Jahr im Februar findet die über die Landesgrenzen bekannte Opernfestwoche statt.
Vågen i Kristiansund ist ein altes Hafengebiet mit vielen interessanten Sehenswürdigkeiten und Museen, die von der großen Zeit Kristiansunds als Fischhandelsstadt zeugen. Hier findet ihr unter anderem alte Handelshäuser und Werftanlagen und das Norsk klippfiskmuseum (Norwegisches Klippfisch- Museum).

 

Weitere Infos:
www.visitkristiansund.com

 

 

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