Norwegen – eine Wintersportnation

der Winter in Norwegen kann bis zu 8 Monate lang sein

der Winter in Norwegen kann bis zu 8 Monate lang sein

8 Monate Winter – das ist für Norweger nichts Besonderes. Deshalb hat der Wintersport auch schon eine lange Tradition in dem Land und er prägt die ganze Nation und den Tourismus Norwegens.

Der lange Winter gehört zu Norwegen, genauso wie der Wintersport! Die klimatischen Bedingungen des Landes sind einfach optimal dafür. Von Oktober bis Mai verwandeln sich die Skiregionen in wahre Paradiese für alle Wintersportler. Der Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark mit dem Berg Snønetta ist ein tolles Gebiebt für Winterwanderungen. Die Region Jotunheimen ist wie geschaffen für Alpinisten und in der Region Troms mit der Stadt Tromsø kann man ganz wunderbar langlaufen, Hundeschlitten fahren oder auch Eisangeln. Und auch die norwegische Hauptstadt Oslo hat für Wintersportfans was Großes zu bieten – nämlich die älteste Skisprungschanze der Welt und wahrscheinlich auch die berühmteste – Holmenkollbakken.

Norwegen ist auch deshalb eine Wintersportnation, weil die norwegischen Wintersportler bei internationalen Wettkämpfen immer vorn an der Spitze mit dabei sind. Angefangen bei den beiden Eislauflegenden Oscar Mathisen (Eisschnelllauf) und Sonja Henie (Eiskunstlauf). 1952 fanden in Oslo zum ersten Mal die Olympischen Winterspiele in einem skandinavischen Land statt. Auch ein zweites Mal kamen die Spiele nach Norwegen – 1992 nach Lillehammer, wo sich heute auch das Norwegische Olympische Museum befindet.
Bei den Olympischen Winterspielen konnte Norwegen insgesamt fast doppelt so viele Medaillen gewinnen, als bei den Sommerspielen. Vor allem in den Sportarten Ski-Langlauf, Eisschnelllauf und Nordische Kombination (Langlauf und Skispringen) zählen die Norweger zur Weltklasse. Die ehemaligen Skilangläufer Björn Daehlie und Thomas Alsgaard gehören zu den erfolgreichsten ihrer Disziplin. Und Ole Einar Bjørndalen schießt und läuft auch heute noch als Biathlet bei den ganz Großen mit.

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Dovre- Nationalpark (Oppland)

Dovre Nationalpark

Foto: dovrehytter.no

Der Dovre- Nationalpark ist schneereich mit sanft abfallenden Plateaus und vegetationslosen Bergen mit runden Gipfeln, die bis zu 1.700 m hoch sind. Fast das komplette Gebiet des Parks liegt oberhalb der Baumgrenze. Die Landschaft in der direkten Umgebung der größten Erhebungen ist arktisch geprägt und weist Stellen mit Permafrost auf. Durch den Nationalpark führt der St. Olavsweg von Oslo nach Trondheim. Hier könnt ihr auf historischen Pfaden wandeln und gleichzeitig die großartige Natur bewundern…

Der Nationalpark wurde 2003 eröffnet und bedeckt eine Fläche von 289 km². Er erstreckt sich über die Kommunen Dovre (Oppland) und Folldal (Hedmark).
Überall im Dovre- Nationalpark sind Spuren von Rentierjägern in Form von Fallstricken, Mauern, Fallen zu finden. Die ältesten stammen von vor 10.000 Jahren, als die letzte Eiszeit das Gebiet prägte. Auch heute noch ist die Jagd nach den wilden Rentieren wichtig für die Bewohner der Umgebung.

Im Dovre- Nationalpark sind fast alle in Norwegen vorkommenden Bergpflanzen zu finden. Viele davon sind selten und geschützt. Es gibt auch einige Arten, die nur hier gefunden wurden. Die abgelegenen Berggebiete im Park bieten vielen Vogelarten die Möglichkeit, in Ruhe zu nisten. Eulen, der Steinadler, Bussarde und Falken sind hier ansässig. Auch die wenigen Gewässer und Sümpfe sind das zu Hause einer reichhaltigen Wasservogelwelt.

Dovre Nationalpark

Quelle: nasjonalparkstyre.no

 
Der Dovre- Nationalpark liegt an der E6 zwischen Grimstad und dem Dovrefjell. Im Park selbst findet ihr keine Übernachtungsmöglichkeiten, aber direkt an der Grenze zum Park sind die Grimsdalshytta, die Hageseter und Fokstugu zu finden. Neben dem St. Olavsweg führt der im Winter gesperrte Grimsdalsveien durch den Nationalpark.

 

Weitere Infos:
www.nasjonalparkstyre.no
dovrehytter.no

 

 

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