Svarta Bjørn

Svarta Bjørn – ist es eine Legende oder eine wahre Geschichte, die sich um das kurze Leben dieser Frau rankt?  Sicherlich liegt „die Wahrheit“ irgendwo dazwischen,  wir werden sie auch hier nicht finden, trotzdem ist die Geschichte dieser Frau ein paar Zeilen wert.

Svarta Bjørn war eine der Frauen, die beim Bau der Erzbahn zwischen Kiruna und Narvik (Ofotbanen) den Bahnarbeitern folgte und als Köchin in einem der Basislager arbeitete. Den Spitznamen bekam sie angeblich wegen Ihrer Stärke, dem langen schwarzen Haar und den dunklen Augen. Da es viele Köchinnen in den Lagern gab ist es nicht einmal sicher, wer diese Frau wirklich war. Man geht jedoch inzwischen davon aus, dass ihr richtiger Name Anna Rebekka Hofstad lautet. Sie kam aus der Region Helgeland.

Anna Rebekka Hofstad wurde am 7. April 1878 als Tochter eines Bauern geboren. Bereits mit 16 Jahren verließ sie den väterlichen Hof um als Magd in verschiedenen Orten zu arbeiten. So kam sie schließlich zu Ihrer Arbeit bei den Ofotbahnen. Als Köchin war sie dort auch für die Versorgung der Arbeiter mit Trinkwasser verantwortlich, sie musste die Wäsche waschen und für Brennholz sorgen. Die schwere Arbeit und eine Tuberkolose führten zu ihrem frühen Tod im 23. Lebensjahr. Sie starb am 19. September 1900 und wurde auf dem Eisenbahnerfriedhof in Tornehamn begraben.  Dort steht auch ein schlichtes weißes Kreuz mit dem Namen „Anna“, das an sie erinnert.

In Nils Ytrebergs Roman „Svarta Bjørn“ wurde ihr Leben beschrieben, dieser Roman trug viel zur Legendenbildung um sie bei.  Die norwegische Sängerin Kari Bremnes hat zu den Festspielen in Nord-Norwegen im Jahr 1998 einen Liederzyklus über das Leben Annas geschrieben, die sehr gefühlvollen Lieder erschienen später auf der CD „Svarta Bjørn“ , hier eine Hörprobe dazu: http://www.youtube.com/watch?v=cJbNJ3yCmGs

Neben dem Grabkreuz in Torneham erinnert heute im Jernbaneparken in Narvik ein im Jahr 1986 errichtetes Monument an Anna Rebekka Hofstad.

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Hamar Stadion

Hamar Stadion – Es handelt sich dabei um das größte Bauvorhaben, dass seit den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer, in Norwegens Binnenland umgesetzt wird. Der Name dieses Baus erweckt durchaus den Eindruck, dass es sich hierbei um eine Sportstätte handelt, die hier aus dem Boden gestampft wird. Lediglich die Geschichte dieses Ortes hat etwas mit Sport zu tun. Denn bis zu den Winterspielen `94 wurden hier Wettkämpfe im Eisschnelllauf abgehalten. Danach hat mit dem Bau des Vikingskipet (Wikingerschiff), eine der weltweit größten Sporthalle, diese Eisbahn ausgedient.

Nun soll an diesem ehemals sportlichen Ort, die Wirtschaft der Umgebung angekurbelt werden. Das komplette Areal soll mit Fertigstellung 80.000 Quadratmeter groß sein und vier Bereiche beherbergen. Zum einen gewerbliche Flächen, d.h. Büros usw., mit etwa 16500 Quadratmetern, ein Einkaufszentrum mit 33.000 Quadratmetern, Wohnungen und Parkplätze. Gebaut wird das Hamar Stadion von der Familie Hage und ihrer Holding CC Mart‘n.

Zunächst sollte dies in einer Kooperation mit der Investorengruppe NorgesGruppen, die Anteile bekannter norwegischer Ketten wie z.B. KIWI, Meny oder Dolly Dimple‘s, durchgeführt werden. Die Verantwortlichen haben sich aber anders entschieden und die CC Mart‘n Holding führt, nach einem Aktientausch mit der NorgesGruppen, den Bau allein und ohne weitere Investoren durch.

Es ist ein spannendes Projekt für die Stadt Hamar und ihrem Einzugsgebiet. Denn es verspricht einen enormen Wachstum für die knapp 30.000 Einwohner Stadt und wäre damit das dritte Einkaufszentrum und damit eine große Konkurrenz  für das seit Jahren etablierte Center Maxi.

Das Projekt hat natürlich auch seine Gegner – und das zu Recht. Denn die Stadt hat seit Jahren mit einem enormen Schwund an Geschäften in ihrer Innenstadt zu kämpfen, weil die meisten in die Einkaufszentren außerhalb der Innenstadt umziehen. Das Hamar Stadion wird diesen Trend nur bestärken. Die Stadt verspricht sich dennoch viel von dem Bau des Hamar Stadion und seinen Möglichkeiten und ist stolz darauf, dass sich der Investor für sie als Standort entschieden hat. Fertigstellung soll 2014-2015 sein.       

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