Femundsmarka-Nationalpark (Hedmark)

Femundsmarka-Nationalpark

Foto: miljodirektoratet.no

Der Femundsmarka-Nationalpark bietet eine unverwechselbare Landschaft, die geprägt wurde durch die letzte Eiszeit und typisch für die Hedmark ist. Einsame Seen und Teiche, verkrüppelte Kiefern und Steinblöcke. Ungefähr die Hälfte der Besucher des Nationalparks unternimmt Kanu- oder Angeltouren. Aber das Gebiet eignet sich auch hervorragend für leichte Wanderungen. Andere kommen her, um Beeren zu pflücken und Pilze zu sammeln. Auch jagen ist möglich. Warum auch immer ihr hierher kommt, genießt die Ruhe und die schöne Natur…

Der Femundsmarka-Nationalpark wurde 1971 etabliert und 2003 auf eine Fläche von 573 km² erweitert. Zusammen mit den benachbarten Naturschutzgebieten in Schweden bildet der Nationalpark eines der größten zusammenhängenden Wildnisgebiete in Südskandinavien. Der Park erstreckt sich über die Kommunen Engerdal (Hedmark) und Røros (Sør-Trøndelag). Die Umgebung wird seit langer Zeit von den Samen als Rentierweide, Jagd- und Fischgrund genutzt. Die Spuren menschlicher Aktivität gehen bis ins frühe Steinzeitalter zurück.

Große Teile des Femundsmarka-Nationalparks befinden sich im gleichen Zustand wie vor zehntausend Jahren, als die letzte Eiszeit ihr Ende nahm. Runde Hügel und sanfte Linien prägen das Gelände. Eine Reihe von Bergen befinden sich im Norden und im Süden des Parks wie der Storvigelen (1561 m), der Store Svuku (1415 m), Grøthogna (1401 m) und Elgåhogna (1460 m). Dazwischen findet ihr unzählige Seen und Wasserläufe, auf denen man tagelang mit dem Kanu unterwegs sein kann. Es ist übrigens problemlos möglich, das gesamte Seensystem auf norwegischer und schwedischer Seite zu nutzen.

Verkrüppelte, wettergeformte Kiefern sind typisch für den Femundsmarka-Nationalpark und verleihen ihm einen märchenhaften Zauber. Das nährstoffarme Grundgestein und das trockene Binnenklima mit langen und strengen Wintern bilden die Grundlage dafür. In den feuchteren Gebieten und Moorwiesen dominieren Molte- und Blaubeeren, Preiselbeeren, Gräser und einige Kräuter, Farne und Moose. Es gibt mehrere gefährdete Pflanzenarten im Park, die von großen Flächen unberührten Waldes abhängig sind.

Es gibt mehrere unbewirtschaftete Hütten im und bewirtschaftete Hütten in direkter Nähe zum Park. Wenn ihr Angeln oder Jagen wollt, braucht ihr eine entsprechende Genehmigung. Kanus können in Norwegen und in Schweden ausgeborgt werden. Ein gut markiertes Wegenetz, welches verknüpft ist mit dem auf der schwedischen Seite, erwartet euch.

 

Weitere Infos zum Femundsmarka-Nationalpark:

www.femunden.no
www.norwegenstube.de/wandern-in-norwegen-femundsmarka-roa

 

 

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Oslo: Stadtteil Frogner

Frogner

Frogner

Oslo, die Hauptstadt Norwegens, gilt als kulturell vielfältigste Stadt des Landes. Im Osten der Stadt liegen die Teile Grünerløkka und Grønland. Früher waren dies die Arbeiterviertel der Stadt. Heute ist Grünerløkka ein Szeneviertel (Oslos Prenzlauer Berg) und Grønland, ein Stadtteilgebiet von Gamle Oslo, ein Viertel, in dem sich viele Einwanderer niederlassen. Weiter westlich/nordwestlich von Oslo liegen die feinen, gehobenen und bürgerlichen Teile von Norwegens Hauptstadt – unter anderem auch der Stadtteil Frogner.

Frogner ist ein recht hektischer und zentrumsnaher Teil von Oslo, mit nahezu genau so vielen Arbeitsplätzen wie Einwohner. Er liegt hinter dem königlichen Schloss und beherbergt etwa 52.600 Einwohner. Die Menschen leben in wunderschönen Häusern des vorherigen Jahrhunderts relativ dicht beieinander. Hier ist es am Abend und in der Nacht sehr lebhaft. Viele Cafés und Restaurants laden an den Häuserfronten zum verweilen ein, was für die Anwohner, vor allem in den Sommernächten, etwas herausfordernd sein kann und einem nicht immer die gewünschte Nachtruhe verschafft.

Der Oslofjord ist einer der Stadtteilgrenzen von Frogner. Der Teil am Wasser ist das ganze Jahr über äußerst belebt und es herrscht ein reges Treiben. Die Menschen liegen am Strand und gehen baden oder verbringen den ganzen Tag auf ihrem Boot, sie gehen angeln oder Schlittschuhlaufen. Der Fjord hat hier für fast jeden etwas zu bieten. Aber auch das Zentrum von Frogner hat mit seinem großen Frognerpark, zusammen mit den vielen weiteren grünen Lungen des Stadtteils, einen Anlaufpunkt für diejenigen, die keine Wasserratten sind. Überall in Frogner sind viele Kinder zu sehen. Die Zahl von jungen Menschen und Kindern steigt ständig.

Der Stadtteil ist nach dem alten Frogner Herrenhaus benannt und Frogner bedeutet so viel wie nordische fraun. Dies war damals ein Synonym für fruchtbar oder gedüngter Boden. Zu Frogner gehören die traditionellen Osloer Gebiete Bygdøy (auch bekannt als die Osloer Museumsinsel), Majorstuen, Uranienburg und Frogner selbst.

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