Wandern in Norwegen: Femundsmarka – Røa

femundsmarka

Teich zwischen Røa und Røvollfjellet
Foto: www.vestlandsnatur.com

Etwa 5 Autostunden von Oslo entfernt befindet sich zwischen Femundsvika und der schwedischen Grenze der Femundsmarka-Nationalpark – ein Paradies für Kanufahrer und Angler, aber auch Wanderer kommen hier voll auf Kosten.
Sanft fallende Ebenen, Kiefernwälder, Geröllfelder, kahle Felsen und viel Wasser. Diese unverwechselbare Wildnis bietet Ruhe und Frieden und ist wahrer Balsam für die Seele…

Die Røa ist ein größerer Fluß durch den Nationalpark und bildet die Grenze zwischen den Kommunen Engerdahl und Røros. Start der Tour ist die Anlegestelle der Fähre MS Femund II. Ein etwas steiniger Weg führt zunächst bis zur Brücke am Ende des Starrhåen. Nach Überquerung der Brücke geht die Wanderung auf der Nordseite des Flusses in Richtung Røvollen weiter. Nach etwa 2 Stunden erreicht man die Røvollen- Touristenhütte, in der man auch übernachten könnte. Verpflegung muss aber mitgebracht werden, die Hütte ist nicht bewirtschaftet.

femundsmarka

Tour entlang des Flusses Røa
Quelle: www.godtur.no

Weiter geht’s Richtung Osten zum Roasten, ein langgestreckter, großer See, den die Røa durchfließt. Am nördlichen Ufer des Sees angekommen, wendet sich der Weg nun nach Westen, man wechselt auf die Südseite der Røa, passiert eine Anhöhe und erreicht nach kurzer Zeit einen kleinen See namens Svarttjønna. Von der Hütte bis hierher braucht man etwa 3 Stunden. Zwischen dem Røvollfjellet und dem Fluss geht es nun zurück zur Flussmündung der Røa und damit zum Startpunkt der Tour.

Insbesondere am Südufer der Røa haben Bieber mit gefällten Bäumen und solide gebauten Dämmen deutliche Spuren hinterlassen. Weiterhin können Otter und Wasseramseln beobachtet werden.
Im Nationalpark sollen auch Vielfraße, Luchse, Bären und Rentiere beheimatet sein. Im Winter zieht eine große Anzahl von Elchen durch das Gebiet.

Die Tour dauert insgesamt ca. 7 bis 9 Stunden. Sie ist als blaue Tour (mittelschwer) gekennzeichnet. Es gibt aber keine großen Höhenunterschiede zu bewältigen. Das Geröll ist teilweise störend. Der Weg ist nur auf der Nordseite des Flusses mit dem rotem “T” des Turlag markiert, auf der Südseite aber deutlich erkennbar.
Mückenspray nicht vergessen!!!

Empfohlene Anfahrt

mit dem Auto oder Bus den RV 221 nach Elgå, von dort mit der Fähre MS Femund II (verkehrt aber nur im Sommer) bis zur Anlegestelle “Røa”

Weitere Infos unter:
www.femundsmarka.net
www.grenselandet.no

Übernachtungsmöglichkeiten unter:
www.engerdal.info
www.visitnorway.com/de/Ubernachtung/

 

 

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Seilbahn in Tromsø

Tromsø Fjellheis - Wikipedia

Seilbahn in Tromsø – Wikipedia

Die Seilbahn in Tromsø wurde von den Gebrüdern Jakobsens  gebaut. Die beiden Brüder sind häufig auf Expeditionen und zum fischen in der Antarktis und Arktis gewesen, woher auch die Motive für die Flagge und Gondeln stammen. Auf ihnen ist ein Seehund und Eisbär zu sehen.

Der Bau der Anlage hat 1958 begonnen. In der Bauphase diente ein extra auf der Südseite montierter Arbeitsfahrstuhl, für den Transport von Materialien und Ausrüstung. Die Arbeiter mussten jedoch den weiten Weg zu Fuß gehen, denn eine Personenbeförderung war nicht gestattet.

Am 22. Februar 1961, nur wenige Monate nach der Eröffnung der Tromsøbrücke, wurde auch die Seilbahn eröffnet. Um Punkt 11 Uhr eröffnete der Bankchef Anton Jakobsen die Seilbahn in Tromsø. In Zusammenarbeit mit der Airline SAS wurden Gäste und Presse aus dem In- und Ausland eingeladen, die Schulkinder mussten nicht zum Unterricht und haben zusammen mit dem Tromsdal Schulchor Lieder gesungen. Der Warteraum war bis auf den letzten Platz besetzt.

Bereits im ersten Jahr benutzten 52.621 Personen die Seilbahn in Tromsø. Um den Gästen den Aufenthalt auf dem Berg etwas zu versüßen, erfolgte im Sommer 1961 der Bau einer Berghütte mit Restaurant. Einer ihrer ersten Besucher ist der damalige norwegische König Olav gewesen.

Neben all dem Erfolg dieser kleinen, aber doch irgendwie recht großen Attraktion, hat 1979 ein Brand in der Berghütte für viel Frust gesorgt. Das gesamte Restaurant ist in der Nacht zum 10. Juni ausgebrannt. Die Sommersaison war daraufhin gelaufen. Den Besuchern genügte nicht nur die großartige Aussicht. Ein Abstecher in das Restaurant gehörte für sie ebenso dazu. Zum Winter relativierte sich sich die Zahl der Passagiere. Sicherlich war das Nordlicht daran beteiligt. Dort oben auf dem Berg kann man die Lichter der Stadt, gepaart mit dem Nordlicht, aus einer einzigartigen Perspektive bestaunen. Eine neue Berghütte mit Restaurant ließ lange auf sich warten. Es hat ganze 13. Jahre gedauert bis 1992 ein neues Gebäude errichtet wurde.

Die Seilbahn liegt in Tromsø im Tromsdalen und führt vom Solliveien hoch zum Storsteinen. Die untere Station liegt 50 Meter und die obere ganze 421 Meter über dem Meeresspiegel. Die fahrt nach oben dauert nur etwa 4 Minuten. Die obere Station ist eine sehr beliebte Touristenattraktion und bietet eine wunderschöne Aussicht über Tromsø und die im Umkreis liegenden Inseln. Viele Passagiere nutzen die Station aber auch als Ausgangspunkt für eine Bergwanderung wie z.B. zum Tromsdalstinden. Der Berg bietet eine Höhe 1238 Metern.

Für gewöhnlich ist die Seilbahn in Tromsø ganzjährig geöffnet. Vom 1. Januar – 28. Februar von 11.00 – 22.00 Uhr und ab dem 1. März von 10 – 22 Uhr. Erwachsene zahlen 140 NOK, Kinder 60 NOK, Rentner und Studenten 110 NOK und eine Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder) 330 NOK.

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