Wandern in Norwegen: der Fuglhuken auf den Lofoten

Der Fuglhuken auf der Lofoten-Insel Moskenesøya

Der Fuglhuken auf der Lofoten-Insel Moskenesøya

Wasser und Himmel soweit das Auge reicht. Wer auf dem Fuglhuken steht, sieht auf den Atlantik hinaus, spürt den Seewind in den Haaren, hört die Seevögel schreien und die Brandung, die sich 557 m unter ihm am Fuß der Klippe bricht. Der Fuglhuken, übersetzt bedeutet der Name so viel wie Vogelklippe, ist seit mehr als 60 Jahren der Brutplatz einer großen Kolonie von Kormoranen. Die Wahrscheinlichkeit, Seeadler zu sehen ist hoch, ansonsten tummeln sich hier eine Vielzahl von Dreizehenmöwen und Austernfischer

Das Wanderziel findet ihr an der Nordseite der Lofoten-Insel Moskenesøya. Dieser Teil der Insel gehört zur Kommune Flakstad. Die Tour startet am Parkplatz in Yttersand. Folgt dem markierten Weg zur linken Seite, der schräg den Hang hinauf verläuft. Fast oben angekommen, teilt sich der Weg. Zum Fuglhuken geht es nach links. Nachdem der Kamm der Ytresandheia passiert ist, folgt der Abstieg ins Stokkvikdalen. Hier kann es etwas morastig und rutschig werden. Der letzte Abschnitt ist der eigentliche Aufstieg zum Gipfel des Fuglhuken, der aber relativ moderat ist.

Fuglhuken - Karte (Quelle: godtur.no)

Quelle: godtur.no

Von Yttersand bis hinauf zur höchsten Stelle des Fuglhuken braucht ihr etwa 2 Stunden. Die Tour ist als blaue Tour (mittelschwer) gekennzeichnet, gut markiert und ausgeschildert und im Sommer ohne Probleme zu bewältigen. Auch im Winter kann, wenn die Licht- und Schneeverhältnisse es zulassen, der Weg in Angriff genommen werden.

In der Umgebung gibt es mehrere interessante Wanderungen. Ein beliebtes Ziel ist der Gipfel des Ryten, der direkt neben dem Fuglhuken in die Höhe ragt. Ein direkter Übergang ist nicht zu empfehlen, auch der Ryten wird am einfachsten von der Südseite erklommen. Touren zur Stokkvika oder zur Mulstøa werden von Familien bevorzugt. Der breite, weiße Strand der smaragdgrünen Kvalvika (Walbucht) ist einer der populärsten Plätze der Lofoten und bei Touristen mit Zelt auch als Übernachtungsstätte beliebt.

Anfahrt

mit dem Auto die E10 Richtung Reine, hinter Ramberg auf den FV 986 abbiegen, bis zur nächsten großen Kreuzung fahren (nach links geht es nach Frevang, nach rechts nach Yttersand), auf den FV 814 nach Yttersand fahren, durch das Dorf hindurch fahren, am Ende befindet sich ein Besucherparkplatz

Weitere Infos unter:
Naturen i Flakstad

Übernachtungsmöglichkeiten unter:
Campingplatz in Fredvang
Fredvang-Hütte
www.visitnorway.com/de/Ubernachtung/

 

 

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  1. Oli sagt:

    Hallo,

    die Lofoten sind schon beeindruckend.

    Fandest du es sehr voll?
    Ich habe recherchiert und es gibt auch Wintertouren mit lokalen Guides. (www.exploranor.com) Das sieht interessant und herausfordernd aus.
    Und es wäre eine Alternative zum Skifahren, wo das Preisleistungsverhältnis für mich nicht mehr besonders verhältnismässig ist.

    Was denkst du über Wintertouren?

  2. Kathrin sagt:

    Hallo Oli,

    die Lofoten an sich fand ich voll, auf dem Fuglhuken waren wir aber alleine.

    Zu den Wintertouren kann ich erstmal nicht viel sagen. Wann und wo willst Du auf Tour gehen?

    Gruß,
    Kathrin

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Larsen Hamar

Larsen - Tresen

Larsen – Tresen

Ein Artikel über ein Café wäre wahrscheinlich gar nicht so interessant, doch das Café Larsen in Hamar, ist auf jeden Fall einen Artikel wert. Das Larsen liegt in der Strandgata 53 in Hamar, nicht weit entfernt von dem kleinen Hafen, wo es in einem kleinen Kiosk die, so die Einwohner, beste Pølse med Lompe, der Stadt gibt.

Schon von der Straße aus strahlt das Café etwas besonderes aus. Es wirkt unheimlich individuell und einladend. Sogar im Winter stehen draußen Tische und Stühle aus Holz und Kerzen dekorieren den Eingang. Das besondere – es gibt nicht nur Getränke und Speisen, sondern auch ausgewählte Herren- und Damenbekleidung, Accessoires und kleine und größere Dekorationen und Möbel für Zuhause, wie z.B. Seifen, Lampen, das alles sehr schön in das Café integriert. Die Einrichtung besteht aus alten und neueren, teilweise restaurierten Möbeln, alles Einzelstücke und teilweise etwas einzigartig. Vom Frühjahr bis Herbst hat neben dem Café auch der Hinterhof geöffnet und es finden regelmäßig Filmabende und kleine Konzerte mit Künstlern aus der Gegend oder ganz Norwegen statt aber auch Flohmärkte statt, Lampions und Lichterketten schaffen eine tolle und gemütliche Atmosphäre.

Das Café wurde 2012 von drei Frauen, Hanne, Silje und Linn, gegründet. Bereits 2011 haben die drei davon geträumt ihr eigenes Geschäft mit Café zu eröffnen. Die größte Herausforderung war es, einen gemeinsamen Standort zu finden, sie wohnten alle in unterschiedlichen Städten. Silje und Hanne wohnten eine zeitlang in Hamar und dies war, zusammen mit dem frei werden geeigneter Räumlichkeiten, der Impuls für die drei nach Hamar zu ziehen. Zur Eröffnung 2012 kamen rund 600 Gäste und der Erfolg hält an, es ist immer gut besucht.

Auch Unternehmen, die für ihre Meetings mal einen anderen Ort als das Büro suchen, sind bei Larsen an der richtigen Adresse. Über dem Café bzw. Geschäft befindet sich ein Raum extra für Meetings. Es steht ein Projektor, Wifi, Flip-Charts und ein Tisch für 16 Personen zur Verfügung. Für das leibliche Wohl, sorgt natürlich das Café. Das Larsen ist ein absolutes Muss, wenn man in der Gegend ist!

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