Die norwegische Zeitung Morgenbladet

Am 1. Januar 1819 rief Niels Wulfsberg, ein Buchdrucker, die norwegische Zeitung Morgenbladet (dt. Das Morgenblatt) ins Leben. Sie war die erste Tageszeitung des Landes und als solche auch lange die Zeitung mit der größten Auflage.

 

Bis zum zweiten Weltkrieg entwickelte sie sich immer weiter. Doch dann untersagten die Nazis, die das Land besetzten, dass die Zeitung erschien. Als der Krieg vorüber war, wurde Morgenbladet wieder herausgegeben, doch musste sie in den harten Nachkriegsjahren um ihr Überleben kämpfen, zum Teil auch, weil die zuständigen Redakteure sich weigerten, Werbung zu drucken. 1993 wurde die Zeitung vollständig überarbeitet. Aus einer Tageszeitung wurde eine landesweit erhältliche Wochenzeitung, die seitdem jeden Freitag erscheint. Ursprünglich als ein konservatives Medium angesehen, möchte sie heute als politisch unabhängig angesehen werden. Unter Chefredakteur und Direktor Alf van der Hagen, der seit 2003 das Blatt führt, erscheint sie im Verlag Morgenbladet A/S. Durch die Themen Kultur, darunter Kunst und Literatur, Medien, Politik und Wissenschaft deckt die Zeitung ein breites Spektrum ab und spricht mit einer Auflage von annähernd 23.700 Exemplaren um die 95.000 Leser jede Woche an. Unter www.morgenbladet.no ist die Zeitung im Internet frei zugänglich.

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Nordvest-Spitsbergen- Nationalpark (Svalbard)

Nordvest-Spitsbergen

Foto: facebook.com

Der Nordvest-Spitsbergen- Nationalpark auf Spitzbergen (Svalbard) ist ein wunderschöner Landstrich mit hohen Berggipfeln, Gletschern, Fjorden und vorgelagerten Inseln. Hier findet ihr die wichtigsten Denkmäler der Inselgruppe – Überreste von Walfangstationen und Gräbern, die bis ins 17. Jahrhundert zurückdatiert wurden. Der Nationalpark hat mit seinen heißen Quellen, ähnlich denen in Island, auch etwas Einmaliges in Norwegen zu bieten…

Der 1973 gegründete Nordvest-Spitsbergen- Nationalpark umfasst die Fjordlandschaften an der nordwestlichen Ecke Spitzbergens – das Albert I.- Land und das Haakon VII.- Land. Er bedeckt 3.684 km² Land- und 6.189 km² Wasserfläche. Die markanten spitzen Gebirgszüge im Nationalpark sind unter anderem der Grund für den Namen des Inselarchipels. Die Vogelinsel Moffen, die nochmals gesondert durch ein eigenes Naturreservat geschützt ist, befindet sich innerhalb der Grenzen des Parks. Für den Besuch des Nationalparks ist eine Genehmigung des Gouverneurs von Svalbard erforderlich. Gerade im Sommer sind hier einige Touristen anzutreffen, die in den meisten Fällen entweder Smeerenburg, eine große niederländische Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert, oder Virgohamna, der Absturzort eines schwedischen Polarforschers, der mit einem Ballon zum Nordpol fliegen wollte, besuchen.

Neben den großen Fjorden Krossfjord, Magdalenefjord und Woodfjord und deren Umgebung umfasst der Nordvest-Spitsbergen- Nationalpark auch die eigentümliche Reinsdyrflya, das größte Strandgebiet auf Spitzbergen. Am Bockfjord finden sich Überbleibsel von Vulkanen mit heißen Quellen. Die Region ist eine wichtige Brut- und Niststätte für tausende von Seevögeln. Die zwei größten Gletscher sind der Lilliehöökbreen, der sich zum Krossfjord entwässert, und der Monacobreen im Osten des Parks.

Die Küstengebiete gehören zur nordarktischen Tundrazone. Der Westspitzbergen-Strom, ein Ausläufer des Golfstroms, bringt relativ warmes Wasser hierher, so dass die Westküste fast ganzjährig eisfrei ist. Rund um die Kalkablagerungen und die heißen Quellen im Bockfjord ist eine einzigartige Botanik mit vielen wärmeliebenden Pflanzen zu finden. Auch die Strandbereiche an den Fjorden, insbesondere die Reinsdyrflya, weisen eine relativ reichhaltige Vegetation auf. Im Nordvest-Spitsbergen- Nationalpark sind Spitzbergen- Rentiere und Polarfüchse beheimatet. Walrosse und Eisbären streifen das Gebiet.

 

Weitere Infos zum Nordvest-Spitsbergen-Nationalpark:

www.visitsvalbard.com

 

 

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