Radroute 1: Per Pedale am Atlantik entlang

Atlantikroute zwischen Kristiansund und Ålesund ist Norwegens neue Attraktion für Radtouristen. Foto: Visit Norway

Atlantikroute zwischen Kristiansund und Ålesund ist Norwegens neue Attraktion für Radtouristen. Foto: Visit Norway

Dem Meer immer nah sind Fahrrad-Touristen auf dem neuen Fernradweg „Atlanterhavsruta” zwischen Kristiansund und Ålesund. Hier können sie auf 200 Kilometern eine abwechslungsreiche Küstenlandschaft und Inselwelt erleben, – und die Weite der norwegischen Region Møre & Romsdal in den Waden spüren…!

Das neue Highlight für Radtouristen bietet Insel-Hopping durch zahlreiche Brücken und die Nutzung von Fähren. Verfahren kann man sich nicht, denn die Strecke ist als Nationale Radroute 1 durchgehend asphaltiert und mit weinroten Schildern markiert. Auch Abstecher sind jederzeit möglich, etwa zur berühmten, rund acht Kilometer langen “Atlantikstraße”: Diese verbindet Kårvåg auf der Insel Averøy mit Vevang in Eida über Dämme, Viadukte und acht Brücken – darunter die markante Storseisundet-Brücke.

Ein weiteres Infrastruktur-Wunder erlebt man im sogennante Atlantiktunnel, ebenfalls auf der Radroute 1 gelegen. Doch da die 5,8 Kilometer Unterseequerung ein reiner Autotunnel ist, müssen Radfahrer hier auf den Linienbus oder ein Sammeltaxi umsteigen.
Wer vom Sattel absteigt, hat in dieser Region Norwegens natürlich alle Möglichkeiten für spannende Outdoor-Aktivitäten, wie Wandern oder Angeln.

Unterwegs bieten sich gut ausgestattete Campingplätze und Hütten als Unterkunft an, was die „Atlanterhavsruta“ in gemütlichen Etappen “erfahrbar” macht.

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Der Schrei

Der Schrei

Der Schrei – Wikipedia

Der Schrei ist Edvards Munchs bekanntestes Werk und damit auch eines der bekanntesten der Welt. Der 1863 in Løten, Hedmark, geborene Maler erstellte insgesamt vier fast identische Werke des Schreis, es wird der Epoche des Epressionismus zugeordnet.

Das Gemälde zeigt eine unwirkliche Umwelt und in ihr steht im Vordergrund, auf einer großen, schräg links oben aus dem Bild führenden Brücke eine Gestalt, die Hände an die Ohren gepresst, die lidlosen Augen sind wie der Mund weit aufgerissen, die Wangen eingefallen. Der haarlose Kopf ist niemandem wirklich zuzuordnen. Man weiß nicht ob es ein Mann oder eine Frau ist, oder ob jung oder alt. Es ist der Jedermann, der für alle Menschen seiner Zeit schreit, ohne Hoffnung, dass der Schrei gehört wird. Der Schrei hat keinen Inhalt – und keinen bestimmten Hörer.

Drei Exemplare sind der Öffentlichkeit zugänglich und befinden sich heute sowohl in der norwegischen Nationalgalerie als auch im Munch-Museum in Oslo. Das vierte Exemplar befindet sich in Privatbesitz. Das letzte Mal hat es seinen Besitzer, in Form einer Versteigerung, 2012 gewechselt und ist mit 119,9 Millionen Dollar das bisher teuerste verkaufte Bild. Zuständig für die Versteigerung war der deutsche Auktionator, der für das New Yorker Auktionshaus Sotheby‘s arbeitet, Tobias Meyer.

Der Schrei hat allerdings nicht immer rechtmäßig seinen Besitzer gewechselt. Zwei der Werke wurden jeweils 1994 und 2004 gestohlen. Der Diebstahl von, 1994 konnte nach nur drei Monaten aufgeklärt werden. 2004 wurde Der Schrei durch einen maskierten Raubüberfall entwendet. Doch dieses Mal war das Gemälde nicht so schnell auffindbar wie sein Doppelgänger. Erst nach zwei Jahren hat die Polizei bei einer Razzia das Werk gefunden. Das Bild hat die Strapazen nicht ohne Blessuren überstanden und dadurch musste es aufwändig restauriert werden. Im Mai 2008 wurde es nach Abschluss der Restaurationsarbeiten wieder öffentlich ausgestellt, diesmal wesentlich besser geschützt als vorher. Es soll kein unüberwindbarer Glastresor die Gemälde sichern, sondern eher andere Maßnahmen, die den Dieben kostbare Zeit rauben.

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