Stockfisch ins EU-Qualitätsregister eingetragen

Stockfisch - jetzt mit geschützter geographischer Markenbezeichnung. Foto: Visit Norway

Stockfisch – jetzt mit geschützter geographischer Markenbezeichnung. Foto: Visit Norway

Stockfisch von den Lofoten ist das erste norwegische Exportprodukt, das den Status einer rechtlich geschützten geographischen Markenbezeichnung in der EU erhält. Damit erhält die Spezialität von den Lofoten den gleichen Status wie zum Beisiel die Thüringer Rostbratwurst oder die Spreewälder Gurken in Deutschland. Nach nur drei Monaten Bearbeitungszeit hat die EU einen entsprechenden Antrag Norwegens auf “Protected Geographical Indication – PGI” für Stockfisch von den Lofoten bewilligt. Damit ist der luftgetrocknete Fisch das erste Produkt des Landes, das es in das EU-Qualitätsregister geschafft hat. Für die Bezeichnung „Stockfisch von den Lofoten“ muss mindestens eine der Herstellungsstufen, Erzeugung, Verarbeitung oder Bereitstellung, in einem fest umrissenen Herkunftsgebiet stattfinden.

Stockfisch ist für den langgestreckten Archipel Lofoten nördlich des Polarkreises ein wichtiges Symbol und seit mehr als 1000 Jahren ein wichtiges Handelsprodukt. Der Fisch gilt sowohl in Norwegen als auch in Südeuropa und Afrika als Spezialität. Bereits seit 2007 ist Stockfisch von den Lofoten in Norwegen eine geschützte Marke.

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Vigeland-Skulpturenpark in Oslo

Vigelandpark, Foto: Wikipedia, Annie Dalbéra

Foto: Wikipedia, Annie Dalbéra

Im Frognerpark in Oslo befindet sich der Vigeland-Skulpturenpark, benannt nach dem norwegischen Bildhauer Gustav Vigeland (1869-1943). Die Anlage mit mehr als 200 Skulpturen in Bronze, Granit und Schmiedeeisen gilt als Vigelands Lebenswerk, eine Darstellung des Zyklus des Lebens. Der Bildhauer hat auch die architektonische Anlage des Parks entworfen.

Im Zentrum der monumentalen Anlage befindet sich der sogenannte Monolitten, eine 17 m hohe Säule aus Granit, die aus 121 miteinander verschlungenen Menschenkörpern zusammengesetzt ist. Eine kreisförmige Treppenanlage mit monumentalen menschlichen Figuren führt zum Podest empor, darunter sowohl Einzelfiguren als auch Figurenensembles. Stundenlang kann man zwischen den Skulpturen umherwandeln und die verschiedenen Körperhaltungen und eingefrorenen Bewegungen studieren. Einige wirken ernst und nachdenklich, andere heiter und fröhlich. Viele der Figuren scheinen nahezu lebendig, vor allem die Kinderfiguren wie der berühmte Sinnataggen, ein Junge, der zornig mit dem Fuß aufstampft. Vigelands naturalistischer Stil ist inspiriert von den Werken des französischen Bildhauers Auguste Rodin.

Im Frognerpark befindet sich auch Vigelands ehemaliges Atelier, in dem heute das Vigeland-Museum untergebracht ist. Hier werden Skizzen und Skulpturen des Künstlers ausgestellt. Mit mehr als 1 Mio. Besuchern jährlich ist der Vigelandpark eine von Norwegens meistbesuchten Sehenswürdigkeiten.

Vigelandpark, Foto: Wikipedia, Annie Dalbéra

Foto: Wikipedia, Annie Dalbéra

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