Trøndeland – das Land der Trønder

Trøndeland

Quelle: www.diskusjon.no

Trøndeland war eines der vier historischen Reiche in Norwegen, welches im Gegensatz zu den anderen aber nie durch einen König regiert wurde. Es erstreckte sich rund um den Trondheimsfjord. Die Einwohner wurden Trønder genannt.
Heutzutage ist der Begriff Trøndeland nicht mehr gebräuchlich. Die Provinz wird Trøndelag genannt und erstreckt sich über ein größeres Gebiet als damals…

Das Reich umfasste vor dem Jahr 700 unserer Zeitrechnung die Orte rund um den Trondheimsfjord. Namdalen und Fosen gehörten noch nicht dazu. Das Gebiet wurde eingeteilt in das Uttrøndeland (äußeres Trøndeland) mit den Fylki Orkdœlafylki, Gauldœlafylki, Strindafylki, Stjórdœlafylki und dem Inntrøndeland (inneres Trøndeland) mit den Fylki Skeynafylki, Verdœlafylki, Sparbyggjafylki und Eynafylki.

Das Land hatte keinen eigenen König und stand im Verbund mit Hålogaland, Jamtland und Herjedalen (die letzten beiden gehören heute zu Schweden). Es unterstand dem Frostating und damit dem Frostatingsgesetz. Der Name stammt vom Haupttingort des Reiches ab – Loktu in Frosta, gelegen im nördlichen Landesteil. Weitere klassische Tingorte waren Horg und Lunder, die von je her religiöse Kultstätten waren.

 

Weitere Infos:

www.trondelag.com

 

 

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Geiranger und Geirangerfjord

Trollstigen

Geiranger ist ein kleines naturverbundenes Dörfchen am Ende des Geirangerfjordes. Der Geirangerfjord ist als das Juwel unter den norwegischen Fjorden bekannt. Mit seiner charakteristischen S-Form, den tief aus dem Gebirge herabstürzenden Wasserfällen und verlassenen Berghöfen wurde er in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

Geiranger und seine Umgebung eignet sich sehr gut zum Wandern. Es gibt zahlreiche gut markierte Wanderwege, die am Geirangerfjord vorbei führen und einem einen einzigartigen Blick auf den Fjord gewähren. Gerade die Mischung aus Fjord und Gebirge machen eine Reise nach Geiranger zu einem besonderen Erlebnis.

Geirangerfjord

Geiranger, umgeben von direkt am Wasser gelegenen Campingplätzen, Holzhütten, Caravanparks, führt ein Doppelleben. Im Sommer bis in den frühen Herbst ist es das reinste Babylon – neuerdings hört man neben Englisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Italienisch und Japanisch auch Lettisch, Litauisch, Tschechisch, Russisch, ja, sogar mal Hindi. Doch im Winter wird der Ort von fast allen Touristen gemieden. Die meisten Einwohner fliehen vor Kälte, Einsamkeit und Finsternis in die Städte. Geiranger verpuppt sich zur Geisterstadt. Bis der Tourismus ab Mai wieder zu brummen beginnt, Busse und Wohnmobile die Bergstraßen verstopfen und Motorradfahrer die Serpentinstraßen entlang fahren.

Geiranger

Einer der Höhepunkte, erreichbar nur über eine mautpflichtigen Straße, ist der Aussichtsgipfel Dalsnibba, anderthalbtausend Meter hoch. Von hier aus erschließt sich die Berg- und Fjordwelt dem Betrachter wie ein 360-Grad-Gemälde in 3-D. Vom Gipfel reicht der Blick bis tief ins Geirangerdal und bis zum Fjord. Die Aussicht ist wirklich beeindruckend. Man sieht in welch einzigartiger Lage Geiranger und der Fjord zwischen den Gebirgsmassiven eingebettet sind. In Geiranger ankern die Kreuzfahrtschiffe und die Passagiere werden dann mit kleinen Booten an Land gebracht. In der Hauptsaison können durchaus bis zu fünf Schiffe in Geiranger vor Anker liegen. Geiranger ist dann leider völlig überlaufen und ein Besuch der Sehenswürdigkeiten wird schwierig, denn die Touristen der Kreuzfahrtschiffe werden im “Fünfminutentakt” mit großen Reisebussen zu den Aussichtspunkten gefahren.

Wer das kleine Örtchen genießen möchte, sollte in der Vorsaison nach Geiranger fahren. Geiranger ist dann gerade aus dem Winterschlaf erwacht, die Bergspitzen sind noch verschneit, die Wasserfälle bekommen noch reichlich Wasser und sehen am schönsten aus.

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