Runde – die Vogelinsel

Eine kleine Insel vor Norwegens Küste. Etwa 100 Einwohner. Klingt unspektakulär? Zwischen März und August wird die Insel zu einer einzigen Brutstätte… und das für mehr als 500 000 Vögel.

Vogelinsel Runde , Quelle: norwegen-insider.de

Vogelinsel Runde , Quelle: norwegen-insider.de

Runde ist die letzte Insel Norwegens vor dem offenen Meer. Sie gilt als Norwegens südlichste Vogelkolonie. Sie gehört zur Gemeinde Herøy. Die Insel ist gerade einmal 6,4 km² groß und hat einen Umfang von 20 km. Etwa 100 Einwohner wohnen auf der Insel. Klingt irgendwie süß, oder? Für Vogelbeobachter und Naturfreunde ist sie ein Paradies. An den bis zu 250m hohen Felswänden brüten in der Brutzeit jährlich bis zwischen 500 000 und 700 000 Seevögel. Dabei sind etwa 250 bis 300 Vogelarten vertreten. Darunter zum Beispiel Papageitaucher und Eissturmvögel. Einige Inselteile sind von März bis August nicht zugänglich. Sie wurden zu einem Naturschutzgebiet erklärt.
Trotzdem können die Vögel beobachtet werden. Es wären regelmäßig Inselrundfahrten angeboten. Zu erreichen ist die Insel ganz einfach mit dem Auto über eine Brücke vom Festland aus.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Die Stadt Å

Å

Å

In Nordnorwegen auf den Lofoten liegt der kleine Ort mit dem kurzen Namen Å. Å hat etwa 100 Einwohner und ist über das Meer mit einer Fähre von Moskenes nach Bodø und über den Landweg über den im Jahre 1992 eröffneten Kong Olafvs veg über Sørvågen zu erreichen.

Die Stadt lebt heute nahezu ausschließlich vom Tourismus im Sommer. Der komplette Ort ist eine Art Museumsdorf, in dem die Fischereitradition der Region präsentiert wird. In Å  ist nicht wirklich viel vorzufinden. Das Angebot reicht von Rorbuer und einer kleinen Schmiede über traditionelle Fischer- und Bootshäusern, bis hin zu einer kleinen Bäckerei und einer Trankocherei. Da es wenig Bauland gibt, wurden in früheren Tagen viele Fischerunterkünfte einfach auf Stelzen über das Wasser gesetzt. Die Rorbuer sind heute bei Touristen äußerst beliebt. In Å befindet sich auch das norwegische Fischereimuseum und das Stockfisch-Museum. Der kleine Ort zählt zu den ursprünglichsten Fischerdörfern in ganz Norwegen. Die 33 Gebäude des Ortes verbreiten eine einzigartige Atmosphäre, die zu einem Abendspaziergang durch das charmante Å einlädt. Die meisten Gebäude sind über 150 Jahre alt und am Ort wurde soviel Altes bewahrt wie möglich und soviel Neues für den Tourismus geschaffen wie nötig.

Der außergewöhnliche und kürzeste Ortsname der Welt muss sich seine Eigenschaft aber mit vier weiteren Orten in Norwegen teilen, die ebenfalls Å heißen. Das auf den Lofoten ist jedoch das bekannteste. Dies hat zur Folge, dass mehrmals jährlich ein neues Ortsschild am Ortseingang angebracht werden muss. Es wird ständig von Souvenirjägern gestohlen.

Wen es nach Å treibt findet schöne Möglichkeiten zum Wandern und Bergsteigen. Doch auch das Angeln kommt bei Bedarf nicht zu kurz. So ist es möglich mit Berufsfischern zwischen dem 1. Juni und 30. August täglich um 12 Uhr von den Fachmännern zu lernen. Mit dem Boot und den Fischern geht es dann für 3. Stunden und einem Preis von 260 NOK aufs Wasser. Die Buchung ist über die Touristeninformation in Moskenes möglich.

© 2002 - 2020 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved