Die Deutsch-Norwegische Freundschaftsgesellschaft e.V. (DNF)

Bereits im Jahr 1987 gab es erste Überlegungen zur Gründung der Gesellschaft. Die eigentliche Gründung des Vereins  „Deutsch-Norwegische Freundschaftsgesellschaft e.V.“  (DNF) fand dann im  März 1988 statt und so feiert sie in diesem Jahr ihr 25 – jähriges Bestehen.

Schon ein Jahr später konnte die DNF einen Mitgliederbestand von ca. 2.500 Mitgliedern vorweisen, ein weiteres Jahr darauf war diese Zahl auf über 3.000 angestiegen, eine Erfolgsstory die sich auch in den folgenden Jahren weiter fortsetzte.

Ziel der DNF ist es, die kulturellen, gesellschaftlichen und touristischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Norwegen zu fördern. Dies wurde z. B. in den Gründungsjahren des Vereins durch die Begleitung und Teilnahme an der jährlichen Norwegentour des Norwegischen Fremdenverkehrsamtes erreicht. Weiterhin wurde ein deutsch – norwegischer Freundschaftspreis verliehen und schon im Jahr 1989 wurde die erste der mittlerweile ca. 30 Regionalgruppen gegründet.

Die DNF Regionalgruppen sind noch heute wesentliches Standbein der Vereinstätigkeit. Sie sind bundesweit organisiert und bieten regelmäßig “norwegisches Flair” und sind beliebter Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten der Mitglieder.   Man trifft sich bei rund 200 Veranstaltungen die jährlich stattfinden, um sich über gesellschaftliche, landschaftliche und wirtschaftliche Gegebenheiten zu informieren und kulturelle Traditionen zu pflegen. Es werden Erfahrungen sowie Insidertipps ausgetauscht, und es besteht die Möglichkeit seine eigenen Interessen einzubringen. Jede Regionalgruppe hat ihr eigenes Programm, das von den Mitgliedern gestaltet wird.

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Die DNF fördert ferner Auftritte norwegischer Künstler aus den Bereichen der Musik, Theater und bildender Kunst sowie norwegische Autoren. Hinzu kommen Kontakte zu den Konsulaten, zur Deutsch-Norwegischen Handelskammer in Oslo sowie zu Unternehmen und Einrichtungen, die im gesellschaftspolitischen, kulturellen oder touristischen Bereich engagiert sind.

Für das Jubiläumsjahr ist unter anderem ein Jugendtreffen in Hamburg geplant. Das Deutsch-Norwegische Jugendforum lädt 100 norwegische und deutsche Jugendliche ein, um Neues über das andere Land zu erfahren und Freundschaftsbande zwischen Norwegen und Deutschland zu knüpfen.

Im November wird es dann eine Jubiläums – Minikreuzfahrt von Kiel nach Oslo und zurück geben, bei der auch ein Treffen mit der Norwegischen „Norsk-Tysk-Selskap“ in Oslo eingeplant ist.

Auch in den Regionalgruppen wird es zahlreiche Aktivitäten zum Jubiläumsjahr geben. Nähere Informationen zur DNF und den Regionalgruppen bekommt man über die Homepage der DNF: http://www.norwegenportal.de/dnf/

 

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Skolebrød

Skolebrød

Skolebrød

Skolebrød bedeutet übersetzt Schulbrot. Der Begriff ist jedoch ein wenig irreführend und stammt wohl aus den 1950er Jahren, als man seinen kleinen Schützlingen gern ein paar Kalorien mehr in den Rucksack legte. Heute haben norwegische Schulkinder eher gesündere Snacks wie Apfel oder Müsliriegel im Ranzen. Das Skolebrød gibt es aber noch immer und ist zum Gebäck-Klassiker des Landes aufgestiegen. Süßer Hefeteig ist ohnehin sehr beliebt in Norwegen und wird für viele Gebäcke verwendet. Es gibt so einige norwegische Haushalte, die von sich behaupten, im Besitz des besten Rezeptes für Skolebrød zu sein. Skolebrød, Boller oder Skillingsbolle (Zimtkringel) passen immer und zu jeder Gelegenheit.

Das Skolebrød besteht aus einem flachen Hefeteig. Der Teig ist in der Mitte gefüllt mit festem Vanillepudding oder Vanillecreme. Zudem wird das Skolebrød mit Zuckerguss und Kokosraspeln garniert. Zu Beginn seiner Zeit wurde anstatt des Vanillepuddings eine Eiercreme verwendet.

Skolebrød gibt es nahezu überall dort in Norwegen zu kaufen, wo es auch Backwaren gibt und ist neben „Pølse med Lompe“ ein absolutes Muss bei einer Reise nach Norwegen, denn es ist ein Klassiker. Doch sollte die nächste Reise in das wunderschöne Land noch in allzu ferner Zukunft liegen, gibt es hier Abhilfe. Alle Zutaten für das Skolebrød bekommen wir in Deutschland zu kaufen und das passende Rezept gibt es natürlich hier in der Norwegenstube:

Zutaten:

  • Milch 500 ml
  • Hefe 1 Würfel
  • Zucker 150 g
  • Mehl 1 kg (Typ 550)
  • Eier 2 Stck.
  • Salz 1/2 Tl
  • Kardamom 1 Tl
  • Backpulver 1 Tl
  • Butter 150 g
  • Vanillepudding 1 Päckchen
  • Puderzucker 250 g
  • Zitronensaft 3 EL
  • Kokosraspaln
  • etwas Zeit

500 ml Milch lauwarm erwärmen. 1 Würfel frische Hefe in einer Schüssel zerbröseln und mit wenig lauwarmer Milch und 50 g Zucker glatt rühren. 10 Minuten stehen lassen. Die restliche Milch, 1 kg Mehl (Typ 550), 100 g Zucker, 2 Eier, 1 Tl Kardamom, 1 Tl Backpulver und 1/2 Tl Salz zufügen und mit dem Knethaken der Küchenmaschine bei geringer Geschwindigkeit 8 Minuten kneten. 150 g zimmerwarme Butter würfeln und nach und nach zufügen. Bei hohem Tempo weitere 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, in 20 Stücke teilen und zugedeckt 10 Minuten ruhen lassen. Inzwischen 1 Päckchen Vanillepudding nach Packungsangabe kochen und lauwarm abkühlen lassen. Teiglinge zu kleinen Fladen formen, auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben und zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen. 1 Eigelb mit 2 EL Milch verquirlen. In die Fladen eine Mulde drücken, mit je 1 El Pudding füllen. Die Fladen mit Eigelb bestreichen und nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas Stufe 3, Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15–20 Minuten backen. Abkühlen lassen. 250 g Puderzucker und 2–3 EL Zitronensaft verrühren. Die lauwarmen Fladen mit Zuckerguss bestreichen und mit 30 g Kokosraspeln bestreuen. Am besten frisch servieren.

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