Munchs Hus – das norwegische Restaurant in Berlin

Munchs-Hus-Berlin

“Munchs Hus” in Berlin-Schöneberg

Das Restaurant Munchs Hus in Berlin- Schöneberg rühmt sich, das erste und einzige seiner Art in Deutschland zu sein. Auf der Speisekarte stehen norwegische Gerichte und Spezialitäten.
Hier kehrten schon Prominente wie Kronprinz Haakon, Kronprinzessin Victoria von Schweden, Wencke Myrrhe und Liv Ullmann ein. Der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit ist Stammgast, und ich kann euch sagen, es lohnt sich…

Der Norweger Kenneth Gjerrud eröffnete Munchs Hus im Jahre 2001. Wie Edvard Munch stammt er aus der norwegischen Kleinstadt Loten, und wie den großen norwegischen Maler hat es auch ihn nach Berlin verschlagen. Nachdem die Anfangsschwierigkeiten überwunden waren, hat sich das Restaurant etabliert und ist gut besucht. Gerade für die Abendstunden empfiehlt sich vorab eine Reservierung.

Das Essen ist erstklassig und liegt in der mittleren Preiskategorie. Auf der Karte findet ihr typisch norwegische Gerichte und Desserts wie Fårikål, Tilslørte Bondepiker und Trollkrem. Sehr zu empfehlen sind die Fischgerichte. Ob ihr nun die Skagerrak-Fischplatte, den Sognefjord-Teller oder das Filet vom Dorsch oder Leng probieren wollt, alle Speisen sind qualitativ hochwertig und frisch zubereitet. Wer keinen Fisch mag, dem sei der Elchbraten ans Herz gelegt.
Die Küche ist bis 23 Uhr geöffnet. Zwischen 12 und 17 Uhr gibt es eine Mittagskarte mit täglich wechselnden Gerichten. Vor 12 Uhr werden verschiedene Frühstücksvarianten angeboten. Wenn ihr also Lust auf Brunost habt, seid ihr hier auch genau richtig.

 
Adresse:
Bülowstraße 66
10783 Berlin-Schöneberg

Öffnungszeiten:
täglich 10.00 – 01.00 Uhr (Küche bis 23.00 Uhr)
 

Weitere Infos:
www.munchshus.de
www.berlin.de/restaurants/munchs-hus

 

 

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Hålogaland - das Land der Wikinger

Hålogaland

Quelle: www.diskusjon.no

Hålogaland ist die historische Bezeichnung Nordnorwegens. In der Zeit vor der Christianisierung war es ein eigenständiges Königreich, das die heutigen Provinzen Nordland, Troms südlich von Lyngen und Nord- Trøndelag nördlich von Namdalen umfasste. Hålogaland war die nördlichste Ausdehnung der Besiedlung durch Norweger, nur die Samen lebten noch nördlicher.
Auch heute noch werdet ihr den Begriff Hålogaland in Reiseführern und auf Infotafeln finden. Er ist weiterhin für diese Region gebräuchlich…

Das Hålogaland erscheint in geschichtlichen Quellen deutlich vor Norwegen. Bereits im Jahre 900 vor unserer Zeitrechnung hatten griechische Seefahrer Handelsbeziehungen mit den Einwohnern im Norden. Der Dichter Homer schrieb über das Land, dass es so lange Tage hat, dass der Hirte, der das Vieh abends von der Weide treibt, dem Hirten, der das Vieh morgens auf die Weide treibt, grüßen kann. Andere beschrieben ein Volk, welches sechs Monate schläft.

Dass das Reich im Hohen Norden regen Handel betrieb und ein ökonomisches Machtzentrum war, davon zeugen viele archäologische Funde. Der größte dieser Funde wurde auf der Lofoten– Insel Vestvågøya gemacht. Die Forscher gruben in Borg das umfangreichste Wikingergebäude, das je entdeckt wurde, aus. Weitere Hauptsitze befanden sich in Tjøtta, Bjarkøy, Salten, Steigen, Vågan, Andenes und Trondarnes.

Es war und ist das Meer, das den Reichtum dieser Region ausmacht. Der Dorschfang, die Heringsfischerei und Robbenjagd, der Walfang, die Jagd auf Seevögel und das Sammeln von Eiern und Federn machten die Hålogaländer zu einem wohlhabenden und mächtigen Volk. Es gab viele Marktplätze in Hålogaland. Die bekanntesten sind Torgar in Helgeland, Sandtorg im Tjeldsund, Vågan auf den Lofoten, Bjarkøy und Hillesøy in Troms. Nicht nur über den Seeweg wurden die Waren transportiert. Es gab auch Verbindungen auf dem Land nach Osteuropa und Finnland.

Erst als mit dem Gebrauch von Eisen die Landwirtschaft expandierte, kam es zu einem Einbruch im Hålogaland, da die Bodenverhältnisse und das Klima nicht günstig waren. Einige zogen nach Südnorwegen, viele aber wanderten nach Island aus.

 

Weitere Infos:

www.nfk.no/fylkesleksikon
 

 

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