Hurra for 17. mai!

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17. Mai 2008 in Alsvåg (Vesterålen)

17. Mai – Nationalfeiertag in Norwegen.
Gefeiert wird die Verabschiedung des Grundgesetzes im Jahre 1814. Die Norweger sind sehr stolz auf ihr Land und feiern diesen Tag wie keinen anderen im Jahr. Insbesondere die Kinder stehen im Vordergrund. Barnetog (Kinderzug), Würstchen, Brause und Eis – Volksfeststimmung im ganzen Land…

Am 17. Mai 1814 wurde Norwegens erste Verfassung verabschiedet, für kurze Zeit war Norwegen ein unabhängiges Land. Auch wenn Norwegen im selben Jahr noch in eine Personalunion mit Schweden musste, wurde seitdem der 17. Mai als Verfassungstag gefeiert. Aber erst 1836 wurde der 17. Mai vom Storting anerkannt und offiziell Norwegens Nationalfeiertag.

In den ersten Jahren durften nur Männer im Zug mitgehen, um zu feiern. 1870 wurde der erste Kinderzug, der nur aus Jungen bestand, in Oslo organisiert. Ab 1889 durften dann auch die Mädchen teilnehmen. Heutzutage gehen alle mit: erst die Kinder (die Schulklassen in aufsteigender Reihenfolge, dahinter der Kindergarten), dann das spielende Korps und zum Schluss alle anderen Bürger aus der Stadt oder dem Ort.

Während der deutschen Besatzung in den Jahren 1940 bis 1945 war es den Norwegern verboten, den Nationalfeiertag zu begehen. Dafür wurde nach dem Krieg umso mehr gefeiert. Seit 1947 ist der 17. Mai ein offizieller Flagg– und ein arbeitsfreier Feiertag.

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Umzug am 17. Mai 2008 in Alsvåg (Vesterålen)

Der 17. Mai steckt voller Traditionen:
Er beginnt mit einem Salutschuss am Morgen, dann folgt der Umzug und ein Gottesdienst. Am frühen Nachmittag werden Spiele wie Stelzenlaufen und Sackhüpfen für Kinder veranstaltet, die oft von den lokalen Schulen organisiert werden. Es gibt Essen und Trinken. Der 17. Mai wird deshalb auch oft als barnas dag (Tag der Kinder) bezeichnet. Ansonsten verbringen die Norweger den 17. Mai mit der Familie und guten Freunden.
Tradition ist es auch, dass das lokale Korps spielt und alle zusammen die von Bjørnstjerne Bjørnson verfasste Nationalhymne Norwegens Ja, vi elsker dette landet singen.
Die norwegische Tracht (bunad) wird von je her für besonders feierliche Anlässe benutzt. Wer eine bunad besitzt, trägt diese natürlich auch und vor allem am 17. Mai.

 

(Autorin: Ellen Maja)

 

 

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Stabbursdalen- Nationalpark (Finnmark)

Stabbursdalen Nationalpark

Foto: www.stabbursnes.no

Der Stabbursdalen- Nationalpark ist geprägt von den für die Finnmark so typischen Landschaftsformen – karge Berge, weite Ebenen, schmale Schluchten, viel Wasser. Der Park ist der nördlichste Lebensraum für einige Tier- und Vogelarten, und ihr findet hier den weltweit nördlichsten Kiefernwald mit Bäumen, die bis zu 500 Jahre alt sind. Die unberührte Natur und die fischreichen Gewässer ziehen zahlreiche Sportangler an…

Der Stabbursdalen- Nationalpark erstreckt sich über die Kommunen Porsanger und Kvalsund (beide Finnmark) und hat eine Größe von 747 km². Er wurde 1970 eröffnet, 2002 wurde seine Fläche erweitert. Das Areal hat eine lange Tradition als Fisch- und Jagdgebiet. Der Kiefernwald diente als Holzquelle für den Haus- und Bootsbau. Noch heute dient der Park als Weide für Rentierherden. Für die Samen hatte der Ort eine zentrale Bedeutung im religiösen Leben. Einige Berge und Seen galten als heilig.

Die letzte Eiszeit prägte das Gebiet des Stabbursdalen- Nationalparks. Überall sind Spuren des Abschmelzens des Gletschers zu finden. Der größte Fluss, der auf einer Länge von 60 km durch den Nationalpark fließt, ist der Stabburselva. Er hat auf weite Strecken ein tief eingeschnittenes Flussbett gebildet, das an einigen Stellen eine canyonartige Landschaft bildet. Nur wenige Flüsse in Norwegen von dieser Größe können wie dieser ein von technischen Eingriffen befreiten Verlauf bieten. Im Südosten prägt die Hochgebirgskette Gáissene das Bild des Parks, die sich teilweise über 1.000 m in die Höhe streckt. Hier ist kaum Vegetation vorhanden, der südliche Teil kann als Felswüste bezeichnet werden.

Der Nationalpark bietet viele Möglichkeiten für Touren per Fuß oder Ski. Es gibt einige markierte Wege und die beiden unbewirtschaftete Hütten Bastingammen und Ivarstua. Die Bedingungen für Angler sind hervorragend – Lachse, Saiblinge und Forellen warten darauf, gefangen zu werden. Auch die Möglichkeit der Jagd ist im Stabbursdalen- Nationalpark gegeben. In beiden Fällen braucht ihr eine Angel- bzw. Jagdkarte, die ihr im Stabbursnes Naturhus og Museum erwerben könnt.

 

Weitere Infos:
www.nasjonalparkstyre.no/Stabbursdalen
www.stabbursnes.no

 

 

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