Abenteuer im Fjord: Winter auf der Trollzunge

Winter-Abenteuer auf der Trollzunge (Foto: Trolltunga active)

Winter-Abenteuer auf der Trollzunge (Foto: Trolltunga active)

Als einer der spektakulärsten Aussichtspunkte Europas gilt die Trollzunge (“trolltungan”) bei Odda im Süden Fjordnorwegens. Der horizontale Felsvorsprung in Zungenform ist Top-Reiseziel bei Wanderern aus aller Welt; Das Panorama aus 700 Metern Höhe auf den See Ringsdalsvatnet und die umliegende Bergwelt ist unvergeßlich und weckt den Wunsch, wie ein Adler aus dem Horst losfliegen zu können.

Großartige Freiheitsgefühle stellen sich ein, erst recht man den exponierten Platz Trolltunga nicht mit hunderten Besuchern zu teilen braucht. Neuerdings hat man im Winter dazu die Möglichkeit! Denn der Aktivsportveranstalter “Trolltunga Active” bietet nun neben Sommertouren auch geführte Winter-Wanderungen auf den steineren Ausguck an. Erstmals in diesem Jahr, von März bis Mai, machen sich Gruppen mit Schneeschuhen oder Skiern auf den, um das Fels-Weltwunder zu erklimmen. Die insgesamt 22 Kilometer lange Wanderung im wechselhaften norwegischen Frühjahrswetter dauert hin und zurück zwischen acht und zehn Stunden – je nach Kondition der Teilnehmer. Der zurückgelegte Höhenunterschied beträgt dabei rund 900 Meter. Ausgangspunkt ist wie bei den Sommerwanderungen der Ort Skjeggedal nahe Odda in der Region Hardanger.

=> Weitere Informationen zu Trolltunga-Wanderungen

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Olympische Anlagen in Hamar

Die Olympischen Anlagen in Hamar spielten zu den Olympischen Winterspielen 1994 eine wichtige Rolle. Der Hauptaustragungsort war Lillehammer. Lillehammer liegt ca. 60 Kilometer nördlich von Hamar, ebenfalls am See Mjøsa. Den Organisatoren der Winterspiele von 1994 war es wichtig, dass die Olympischen Anlagen möglichst nah beieinander liegen. Somit waren neben Hamar und Lillehammer nur noch Gjøvik einer der drei Hauptorte der Winterspiele 1994. Die Spiele und das 16 Tage andauernde tolle Winterwetter von 1994, die Spannung und Stimmung wird als ein fantastischen Volksfest in Erinnerung bleiben.

Doch widmen wir uns nun der Stadt Hamar. Von zehn Olympischen Anlagen, waren drei in Hamar: das Wikingerschiff, das Amphitheater und das Olympische Dorf.

Das Wikingerschiff, in Norwegen bekannt als das Vikingskipet, bekam seinen außergewöhnlichen Namen aufgrund der Konstruktion. Denn das Dach wurde nach dem Vorbild eines Wikinger-Schiffsrumpfes gebaut, natürlich nur rein optisch. Die Halle diente als Eisschnelllaufhalle und verfügt über eine Grundfläche von 22.000 m2, hat Platz für bis zu 10.600 Zuschauer und kostete etwa 222 Millionen Kronen. Mit diesen Maßen gehört das Vikingskipet zu den größten Sporthallen der Welt. Das gigantische Ausmaß wird einem jedoch erst bewusst, wenn man im inneren der Halle steht. Riesige Querbalken aus Holz stützen das Dach und die Hallenfläche erscheint endlos. Heute ist diese Sporthalle nicht nur Norwegens Nationalanlage für Eisschnelllauf, sondern eine Multifunktionshalle, die für diverse Veranstaltungen genutzt wird, wie Messen, Konzerte, Konferenzen, Partys uvm..

Eine weitere Olympische Anlage in Hamar ist das Amphitheater, auch bekannt als Nordlyshallen. Es liegt im Gegensatz zum Wikingerschiff relativ Zentral in Hamar. Diese Halle wurde direkt neben der Eishockeyhalle in Hamar gebaut und ebenfalls mit dieser Verbunden. Zu Olympischen Winterspielen von 1994 wurde das Amphitheater als Eiskunstlaufhalle verwendet. Diese Anlage kann bis zu 6100 Zuschauer beherbergen und kostete ca. 87 Millionen Kronen. Eingeweiht wurde das Amphitheater 1992 mit einem Eishockeyspiel. Es spielten Storhamar gegen Stjernen und gewannen 8-4. Wie zu 1992 wird die Halle heute, jedes Jahr ab Juni/Juli, als Eishockeyhalle für die Storhamar Dragons verwendet. Doch auch Messen und viele andere Veranstaltungen können dort stattfinden, da es sich, wie das Wikingerschiff, um eine Multifunktionshalle handelt.

Die dritte Olympische Anlage in Hamar hat weniger was mit sportlichen Aktivitäten zu tun. Sie dient eher der Erholung der Sportler – das Olympische Dorf in Hamar. In 500 Betten haben die Sportler zu den Olympischen Winterspielen Platz gefunden. Das Dorf gibt es noch heute und die Häuser werden als gewöhnliche Wohnhäuser verwendet.

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