Madonnastien – Wanderweg in Eggedal (Buskerud)

Madonnastien

Foto: www.dt.no

Der Madonnastien ist ein familienfreundlicher Wanderweg im Eggedal Vestfjell. Er wurde vor kurzem zu Norwegens beste Wanderroute vor dem Malvikstien im Trøndelag und der Dronningruta in Nordland gewählt. Der Weg führt hinauf zu einer Madonna-mit-Kind- Statue, die auf einer Höhe von 1.020 m über die Bergwelt der Umgebung schaut. Ein einzigartiges und wunderschönes Wanderziel…

Die Kommune Sigdal (Buskerud) erbte 1989 ein riesiges Waldstück von einer Einwohnerin. Die Verstorbene wünschte sich in ihrem Testament, dass eine Madonnenstatue in der Gegend aufgestellt wird. Dem kam die Kommune nach und errichtete die Statue auf dem Bjønneskortanatten (1.020 m) im westlichen Teil des Eggedals. Die Figur Madonna med barnet (Madonna mit Kind) wurde von der Bildhauerin Turid Angell Eng in hellen Granit erschaffen. Im Sommer 2009 war es endlich so weit. Die Statue wurde von einem Helikopter an ihren Platz gebracht, enthüllt und gesegnet. Die Madonna steht etwa 100 m vor der Grenze zum Naturreservat Trillemarka-Rollagsfjell. Von hier aus habt ihr einen herrlichen 360°- Blick auf die umliegenden Berge.

Es dauerte nicht lange, bis sich vom gut 3 km entfernten Parkplatz ein Pfad hoch zur Madonnenstatue gebildet hatte. Da das Gelände sumpfig und der Weg hochfrequentiert ist, war er in kurzer Zeit nicht mehr zu gebrauchen. Der örtliche Wanderverein startete daraufhin das Projekt Madonnastien mit dem Ziel, den Pfad sicher und passierbar zu machen. Sherpa aus Nepal arbeiteten drei Sommer daran, Felsplatten aus dem Dovrefjell ordentlich ins Gelände zu platzieren.

Der Weg hinauf dauert etwa eine Stunde und ist als grüne Tour (leicht) ausgewiesen. Er wird von Menschen jeder Altersgruppe bewandert und ist wie gesagt sehr beliebt. Wenn ihr Ruhe und Einsamkeit wollt, sucht euch eine andere Route. Passierbar ist der Madonnastien üblicherweise von Juni bis Oktober. Anfang Juli findet jährlich der Madonna- Marsch statt, der von der norwegischen Kirche organisiert wird. Er startet am Parkplatz vor der Frøvollseter. Höhepunkt ist ein Gottesdienst an der Madonnenstatue.

 

Weitere Infos zum Madonnastien:

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www.langsveien.no

 

 

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Dverberg kirke

Dverberg kirkeEin Stück außerhalb von Dverberg, eine Ortschaft auf der Vesterålen- Insel Andøya, ist in nördlicher Richtung und direkt am Meer gelegen die Kirche von Dverberg (Dverberg kirke) zu finden. Die weithin sichtbare, schön gelegene, weiße Holzkirche wurde 1843 erbaut und hat einen achteckigen Grundriss. Etwa 30% der norwegischen Holzkirchen haben diese Form.
Dverberg kirke bietet Sitzplätze für 230 Personen und steht unter Denkmalschutz. Insgesamt finden 350 Menschen in ihr Platz. Ihr Architekt war Christian H. Grosch. Dverberg gehört zum Dekanat Vesterålen…

Die erste Erwähnung Dverbergs als Kirchenort geht auf das Jahr 1589 zurück. Damals war die Gemeinde der Hauptkirchort auf Andøya, Andenes und Bjørnskinn waren Nebenkirchen von Dverberg. Zuerst stand hier eine Kreuzkirche, die 1734 durch einen Blitzschlag schwer beschädigt und danach immer wieder notdürftig repariert wurde. Erst 1839 wurde beschlossen, die alte Kirche abzureißen und eine neue zu bauen.

Dverberg kirke

Denkmal für die vermissten Fischer Dverbergs

Das neue Kirchengebäude wurde auf einer Landzunge etwa 300 m südwestlich vom alten Platz errichtet. Als die Kirche am 17. Oktober 1843 eingeweiht wurde, galt sie als die schönste der Vesterålen. 1930 wurde der Bau komplett restauriert.

Außerhalb der Kirche sind ein Gedenkstein für die Fischer Dverbergs, die nicht mehr vom Meer nach Hause gekommen sind, und ein im Jahre 1993 errichteter Gedenkstein für Augustinus Sellevoll, ein lokaler Politiker und Stortingsmann, zu finden.
Auf dem Friedhof von Dverberg kann das Grab des Kriegshelden und Teilnehmers der Kon-Tiki-Expedition Torstein Raaby, der aus Dverberg stammte, besucht werden.

 

Weitere Infos unter:
www.kulturminnesok.no
www.vesteraalen.info

 

 

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