Harstad – Kulturstadt in Nordnorwegen

Harstad

Foto: www.ht.no

Harstad, die zweitgrößte Stadt der norwegischen Provinz Troms, bietet jede Menge kulturelle Möglichkeiten, Naturerlebnisse und kulinarische Genüsse der Region. Ein Bummel durch die Einkaufsstraßen, ein Spaziergang entlang der Hafenpromenade, Kino- oder Theaterbesuche, ein Tag im Grottebadet oder Touren und Ausflüge in die Berge der Umgebung – die Stadt hat für jeden etwas zu bieten…

Harstad hat knapp 21.000 Einwohner und ist Anlaufpunkt der Hurtigruten. Bekannt ist der Ort durch den 45 km entfernten Flughafen Harstad/Narvik in Evenes, der der Dreh- und Angelpunkt im nördlichen Nordland und südlichen Troms ist.
Seit der Wikingerzeit gab es auf dem heutigen Stadtgebiet bewohnte Siedlungen. Der große Aufschwung hielt aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts Einzug. Der Ort entwickelte sich zu einem Knotenpunkt des Schiffverkehrs, des Fischfang, der Kommunikation und des Handels. 1888 wurde hier der erste Kai Nordnorwegens für Dampfschiffe eingeweiht, 1895 eine Schiffswerft gegründet, die viele Arbeitsplätze schuf. Im Jahre 1899 entschied man sich, im Ort eine Unteroffiziersschule zu eröffnen. Die Ausbildung von Kadern für die Streitkräfte ist seitdem ein bedeutender Faktor für die Entwicklung der Stadt.

Harstad liegt mitten in Nordnorwegen und ist das Tor zu den Lofoten und den Vesterålen. Die Umgebung der Stadt besteht aus einer wunderschönen Bergwelt, die zu Erkundungstouren das ganze Jahr über einlädt. Ein weiter Schärengarten bietet jede Menge Möglichkeiten zum Angeln, Kajak fahren und anderen Wassersportaktivitäten.
Einen großen Bestand an Seeadlern, Seevögeln und Robben könnt ihr auf einer Schärensafari bestaunen. Mit ein wenig Glück ist auch der eine oder andere Wal dabei.

In der Umgebung bekannt ist Harstad für sein Grottebadet. Eine Badelandschaft mit tropischem Flair, die direkt in den felsigen Untergrund der Stadt gebaut wurde. Im Harstad Villmarksenter werden euch die samischen Traditionen näher gebracht. Keine 2 km vom Stadtzentrum entfernt liegt der Folkeparken (Volkspark), ein beliebtes Freizeitareal für die Bewohner Harstads mit breiten Wanderwegen im Sommer und gespurten Loipen im Winter.

 

Weitere Infos:

www.visitharstad.com

 

 

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Svalbard

Prins-Karls-Forrland

Prins-Karls-Forland

Svalbard, besser bekannt als Spitzbergen, ist eine Gruppe von Inseln zwischen dem Arktischen Ozean, der Barentssee, der Grönlandsee und dem Europäischen Nordmeer. Die Inseln gehören seit 1920 zu Norwegen und liegen nördlich vom norwegischen Festland.

Alle Siedlungen haben sich auf der größten Insel Spitsbergen niedergelassen. Die anderen Inseln von Svalbard sind völlig unberührt, allesamt Naturschutzgebiete und außer wenigen Ausnahmen nur schwer zugänglich. Svalbard ist der nördlichste Punkt Europas und der nördlichste ständig bewohnte Fleck unseres Planeten. Die Inseln liegen zwischen 74° und 81° nördlicher Breite sowie 10° und 35° östlicher Länge. Die grössten Inseln sind Spitsbergen, Nordaustlandet, Barentsøya, Edgeøya und Prins Karls Forland. Aber auch kleinere Inseln, wie beispielsweise die etwas südlicher gelegene Bäreninsel und Hopen zählen zu der Inselgruppe.

Longyearbyen ist die Hauptstadt von Svalbard. Dort wohnen etwa 1.800 Menschen. Ebenfalls gelegen auf Svalbard ist eine kleines russisch-ukrainische Dorf, mit dem Namen Barentsburg und ca. 900 Einwohnern.

Heute sind der Kohlenbergbau, Forschung und Tourismus wichtigste wirtschaftliche Standbeine. Doch die Kohlevorräte schwinden sowohl in Longyearbyen als auch in den russischen Siedlungen Barentsburg und Pyramiden. Somit wird der künftige Schwerpunkt im Bereich der Forschung und des Tourismus liegen. Der erste Anlaufpunkt für Touristen ist Longyearbyen aufgrund seines Flughafens. Die Hotel- und Gastronomielandschaft ist dort also relativ gut aufgestellt. Die Stadt wird als Ausgangspunkt für Ausflüge und Exkursionen in die Umgebung genutzt, wie z.B. für Wanderungen auf den Hausberg mit Blick über die Stadt und den Fjord, oder für Fahrrad-Touren durch das Adventsdal. Jährlich findet hier im Juni der „Spitzbergen-Marathon“ statt. Aufgrund seiner Lage ist es der nördlichste Marathon der Welt.

Im Spitzbergen-Vertrag steht, dass Norwegen keinerlei Einkünfte aus Svalbard beziehen darf. Das gesamte Steueraufkommen bleibt also auf den Inseln. Dies ist der Grund, weshalb das Steuerniveau in diesem Gebiet Norwegens besonders niedrig ist. Eine Umsatzsteuer existiert auf Svalbard sogar überhaupt nicht.

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