Vielfliegerland Norwegen hat die pünktlichsten Flughäfen

Foto: Visit Norway

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Pünktlichkeit, sagt man, ist ja vor allem eine deutsche Tugend. Aber im Sachen Passagier-Luftfahrt liegen die Norweger bei der Pünktlichkeit ganz vorn! Jetzt wurde ermittelt, dass der Airport Oslo der pünktlichste Großflughafen der Welt ist. Dasselbe erfreuliche Ergebnis gilt für Trondheim: Hier liegt der pünktlichste Regionalflughafen weltweit! Die Daten stammen aus einer monatlich erstellten Statistik der Branchenorganisation “Flightstats”.

Der September 2015 war für Norwegens Flughäfen ein Monat der Pünktlichkeitsrekorde. Mitten in der größten Erweiterungsphase seiner Geschichte hat es Oslos Flughafen im September geschafft, mit einer Pünktlichkeitsquote von 87,63 Prozent Europas zuverlässigster Großflughafen zu sein. Tatsächlich ist der Flughafen Oslo derzeit eine Großbaustelle, weil er mit einem weiteren kompletten Terminal ausgebaut wird. Doch Bau-Chaos am Boden scheint den Flugbetrieb nicht weiter zu stören…

Trondheim Værnes konnte mit einer Pünktlichkeitsquote von 94,83 Prozent punkten und schafft damit den Sprung an die Weltspitze in der Kategorie Regionalflughäfen. Im Top-Ranking schneiden auch die Flughäfen Stavangers und Bergens bestens ab: So liegen “Sola” und “Flesland” bei der Pünktlichkeit in Europa auf den Plätzen zwei und drei, im weltweiten Vergleich auf den Plätzen vier und sieben.

Alle der nun ausgezeichneten Flughäfen werden von Norwegens staatlicher Betreibergesellschaft Avinor unterhalten, die landesweit insgesamt 46 von 50 Verkehrsflughäfen betreut.

In Norwegen wird viel geflogen: Aufgrund großer Entfernungen und der anspruchsvollen Topografie, die es Straßen- und Bahnverkehr mitunter schwer macht, kommt dem Flugverkehr eine große Bedeutung zu. In dem Land, das nur 5 Millionen Einwohner zählt, nutzen rund 50 Millionen Passagiere jährlich die Flughäfen des Landes!

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Stadtbummel in Oslo - Munch Museum

Edvard Munch ist sicher der bekannste norwegische Maler. Einen Großteil seiner Werke kann man im Munch Museum in der Tøyengata 53 in einem ihm gewidmetem Museum besichtigen. Ein paar interessante Details von ihm, seinem Leben und seinen Werken sollen hier angesprochen werden und Lust auf einen Besuch des Museum machen.

Edvard Munch wurde am 12. Dezember 1863 in Løten (Hedmark) geboren. Er wuchs in Oslo auf, wo sein Vater als Arzt arbeitete. Die Familie lebte jedoch in kargen wirtschaftlichen Verhältnissen und als Edvard 5 Jahre alt war starb seine Mutter an Tuberkolose. Als Edvard 14 Jahre alt war starb auch seine Schwester an dieser Krankheit.

Die Krankheit und den Tod der Schwester versuchte er später in seinen Bildern zu verarbeiten. “Det syke barn” (Das kranke Kind) entstand 1885 – 1886 und Munch schockierte das Publikum mit seiner Ausdruckskraft. Die Menschen jener Zeit wünschten sich eher “schöne, naturalistische Bilder” und empfanden Munchs Werke als “unfertig” Wie auch von anderen Werken malte Munch verschiedene Varianten des Werkes.

Wenig bekannt ist, dass Munch zu vielen seiner Werke kurze Texte geschrieben hat, die die Kraft seiner Bilder noch verstärken. Ein Text zu “Det syke barn” entstand 1896 unter dem Titel “Syk pike”. Die norwegische Sängerin Kari Bremnes hat diesen und andere Texte Munchs vertont und sagte in einem Interview, das sie dieses Lied über das sterbende Mädchen kaum singen kann ohne Tränen in den Augen. “Ja flüstert es, ich würde so gerne leben….”

Auch zum wohl bekanntesten Werk Munchs “Der Schrei” gibt es einen Text des Künstlers und eine Melodie von Kari Bremnes. Munch malte in dem Zeitraum von 1893 bis ca. 1910 mehrere Werke mit dem gleichen Titel, der Schrei gilt als Munchs erstes expressionistisches Bild.

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Da Munch in Norwegen zuerst nicht anerkannt war lebte und arbeitete er unter anderen in Frankreich und in Deutschland, diese Auslandsaufenthalte immer wieder unterbrochen von Aufenthalten in Norwegen. Erst ab 1909 kehrte er nach Norwegen zurück. Er verstarb am 23. Januar 1944 in Oslo und vermachte seine Werke der Stadt Oslo, daher war und ist es möglich eine einzigartige und umfassende Ausstellung seines Schaffens im Munch Museum zu zeigen.

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