Goethe-Institut Oslo

Quelle: oslo.diplo.de

Goethe-Institut Oslo

Das Goethe-Institut Oslo ist die Vertretung einer deutschen Kulturinstitution, dessen Vertretungen auf der ganzen Welt verteilt sind. Natürlich auch in Norwegen! DasGoethe- Institut beschäftigt sich mit der kulturellen Zusammenarbeit Deutschlands mit anderen Ländern und tritt für die Förderung der deutschen Sprache außerhalb Deutschlands ein.

Vermittlung deutscher Kultur im Ausland

Das Goethe-Institut übernimmt Bereiche der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands und ist offen für jeden in Norwegen, der sich für die deutsche Sprache oder auch für das gesellschaftliche, kulturelle oder politische Leben in Deutschland interessiert.

Goethe-Institut Oslo

Es bietet in Oslo eine Bibliothek und auch ein Sprachenzentrum, an dem Deutschkurse gehalten und auch Prüfungen abgelegt werden können. Außerdem finden dort regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt: so gibt es dort zum Beispiel regelmäßig Filmvorführungen, Konzerte und auch Buchbasare. Das Institut bietet für Deutschlehrer in Norwegen Material und Tipps für die Gestaltung des Deutschunterrichts. Auch für Deutsche kann das Goethe-Institut interessant sein, denn dort finden regelmäßig Sprachtandem-Abende statt. Dort können Norweger oder auch Deutsche jemanden finden, um die jeweilige Sprache besser zu lernen und sie regelmäßiger zu sprechen.
Das Goethe-Institut in Oslo wurde 1962 gegründet, feierte also 2012 sein 50-jähriges Bestehen.

 

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Der Schrei

Der Schrei

Der Schrei – Wikipedia

Der Schrei ist Edvards Munchs bekanntestes Werk und damit auch eines der bekanntesten der Welt. Der 1863 in Løten, Hedmark, geborene Maler erstellte insgesamt vier fast identische Werke des Schreis, es wird der Epoche des Epressionismus zugeordnet.

Das Gemälde zeigt eine unwirkliche Umwelt und in ihr steht im Vordergrund, auf einer großen, schräg links oben aus dem Bild führenden Brücke eine Gestalt, die Hände an die Ohren gepresst, die lidlosen Augen sind wie der Mund weit aufgerissen, die Wangen eingefallen. Der haarlose Kopf ist niemandem wirklich zuzuordnen. Man weiß nicht ob es ein Mann oder eine Frau ist, oder ob jung oder alt. Es ist der Jedermann, der für alle Menschen seiner Zeit schreit, ohne Hoffnung, dass der Schrei gehört wird. Der Schrei hat keinen Inhalt – und keinen bestimmten Hörer.

Drei Exemplare sind der Öffentlichkeit zugänglich und befinden sich heute sowohl in der norwegischen Nationalgalerie als auch im Munch-Museum in Oslo. Das vierte Exemplar befindet sich in Privatbesitz. Das letzte Mal hat es seinen Besitzer, in Form einer Versteigerung, 2012 gewechselt und ist mit 119,9 Millionen Dollar das bisher teuerste verkaufte Bild. Zuständig für die Versteigerung war der deutsche Auktionator, der für das New Yorker Auktionshaus Sotheby‘s arbeitet, Tobias Meyer.

Der Schrei hat allerdings nicht immer rechtmäßig seinen Besitzer gewechselt. Zwei der Werke wurden jeweils 1994 und 2004 gestohlen. Der Diebstahl von, 1994 konnte nach nur drei Monaten aufgeklärt werden. 2004 wurde Der Schrei durch einen maskierten Raubüberfall entwendet. Doch dieses Mal war das Gemälde nicht so schnell auffindbar wie sein Doppelgänger. Erst nach zwei Jahren hat die Polizei bei einer Razzia das Werk gefunden. Das Bild hat die Strapazen nicht ohne Blessuren überstanden und dadurch musste es aufwändig restauriert werden. Im Mai 2008 wurde es nach Abschluss der Restaurationsarbeiten wieder öffentlich ausgestellt, diesmal wesentlich besser geschützt als vorher. Es soll kein unüberwindbarer Glastresor die Gemälde sichern, sondern eher andere Maßnahmen, die den Dieben kostbare Zeit rauben.

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