Goethe-Institut Oslo

Quelle: oslo.diplo.de

Goethe-Institut Oslo

Das Goethe-Institut Oslo ist die Vertretung einer deutschen Kulturinstitution, dessen Vertretungen auf der ganzen Welt verteilt sind. Natürlich auch in Norwegen! DasGoethe- Institut beschäftigt sich mit der kulturellen Zusammenarbeit Deutschlands mit anderen Ländern und tritt für die Förderung der deutschen Sprache außerhalb Deutschlands ein.

Vermittlung deutscher Kultur im Ausland

Das Goethe-Institut übernimmt Bereiche der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands und ist offen für jeden in Norwegen, der sich für die deutsche Sprache oder auch für das gesellschaftliche, kulturelle oder politische Leben in Deutschland interessiert.

Goethe-Institut Oslo

Es bietet in Oslo eine Bibliothek und auch ein Sprachenzentrum, an dem Deutschkurse gehalten und auch Prüfungen abgelegt werden können. Außerdem finden dort regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt: so gibt es dort zum Beispiel regelmäßig Filmvorführungen, Konzerte und auch Buchbasare. Das Institut bietet für Deutschlehrer in Norwegen Material und Tipps für die Gestaltung des Deutschunterrichts. Auch für Deutsche kann das Goethe-Institut interessant sein, denn dort finden regelmäßig Sprachtandem-Abende statt. Dort können Norweger oder auch Deutsche jemanden finden, um die jeweilige Sprache besser zu lernen und sie regelmäßiger zu sprechen.
Das Goethe-Institut in Oslo wurde 1962 gegründet, feierte also 2012 sein 50-jähriges Bestehen.

 

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Narvik - Hafenstadt nördlich des Polarkreises

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Im Hafen von Narvik

Narvik am immer eisfreien Ofotfjord ist bekannt für seinen großen Hafen, die Ofotbanen, die seit 1902 Erz aus dem schwedischen Kiruna hierher transportiert und die sehr guten alpinen Skianlagen, auf denen regelmäßig Rennen stattfinden. Traurige Berühmtheit erlangte die Stadt im II. Weltkrieg, als sie in der Schlacht um Narvik zwischen deutschen und alliierten Truppen fast vollständig zerstört wurde.
Narvik hat heute knapp 19.000 Einwohner und ist das Verwaltungs- zentrum der gleichnamigen Kommune…

Am Ende des 19. Jahrhundert war der Ort noch ein kleines, verschlafenes Fischerdorf. Im nicht weit entfernten schwedischen Kiruna, bei Narvik erreicht das norwegische Festland seine schmalste Stelle, wurden zu dieser Zeit reiche Eisenerzvorkommen entdeckt. Um diese zu den Industriezentren Englands und Mitteleuropas zu verschiffen, wurde 1898 mit dem Bau einer Eisenbahnlinie von den Bergwerken zum Hafen von Narvik begonnen. Vier Jahre später konnte die Strecke in Betrieb genommen werden. Das brachte den Aufschwung für Narvik – der Hafen, der dank des Golfstroms auch im Winter beschiffbar bleibt, wurde ausgebaut, und immer mehr Menschen siedelten sich hier an. Bald war der Erzhafen einer der weltweit bedeutendsten. Erst seitdem mehrere Entwicklungsländer mit dem Abbau und dem Handel von Eisenerz begonnen haben und dieses billiger anbieten, verlor Narvik an Wichtigkeit. Heute sind nur noch rund 300 Menschen mit der Verschiffung des Erzes beschäftigt.

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Rombaksfjorden, der nordöstlich von Narvik zu finden ist

Narvik an sich ist keine schöne Stadt. Beim Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg wurden anstelle der für Norwegen typischen Holzhäuser weniger ansehnliche Steinbauten errichtet. Historische Gebäude gibt es gar nicht mehr. Die wohl größte Attraktion der Hafenstadt sind die riesigen, 1977 modernisierten Kaianlagen, durch die auch Führungen stattfinden. Im Zentrum Narviks findet ihr das Krigsminnemuseum. Auch der Eisenbahnpark ist einen Besuch wert. Und Narvik kann mit einer wunderschönen Umgebung punkten. Einzigartig ist die Lage des Ortes auf einer Landzunge, die von zwei Fjorden eingeschlossen wird und von einer fantastischen Bergwelt umgeben ist. Ein Paradies für Wanderer und alpine Skifahrer.
Südöstlich der Stadt erhebt sich das 1.250 m hohe Fagernesfjell. In 700 m Höhe befindet sich ein Restaurant, das mit einer Seilbahn erreichbar ist. Während der Zeit der Mitternachtssonne fährt diese sogar nachts. Das Bergmassiv Den sovende Dronning (Die schlafende Königin) prägt das Stadtbild Narviks.
Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit der Ofotbanen. Die Aussicht ist aber nur auf der linken Seite des Zuges in Fahrtrichtung Schweden gut. In atemberaubenden Serpentinen schlängelt sich die Bahn um den Rombaksfjorden zum schwedischen Wintersportort Riksgränsen, der nach 1,5 Stunden erreicht ist.

 

Weitere Infos:
www.narvik.kommune.no
www.narvik.no

 

(Fotos: M. Jürgensen)

 

 

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