Fjordnorwegen – fantastisch, dramatisch, spektakulär

Fjordnorwegen - Auerlandsfjord

©Foto: Roger Ellingsen / Statens vegvesen

Fjordnorwegen – das ist die spektakuläre Landschaft im Westen Norwegens, die wohl die meisten Besucher und Touristen anzieht. Rauschende Wasserfälle, tiefe Fjorde, hohe Berge, deren Kuppen mit Gletschern bedeckt sind, eine stark zerklüftete Atlantikküste bieten nicht nur atemberaubende Ausblicke sondern auch jede Menge Möglichkeiten für Urlaub, Erholung und Aktivitäten. Nicht umsonst wurde Fjordnorwegen vom Magazin National Geographic Traveler zum populärsten Reiseziel der Welt ernannt…

Hinter jeder Kurve, die genommen wird, bietet sich ein neuer Anblick – ein noch schönerer, ein noch fantastischerer. Die Vielfalt und der Zauber der Fjordregion zieht seit Jahrhunderten Besucher in ihren Bann. Das ist Norwegen, wie man es sich vorgestellt hat. Hier findet ihr zehn der achtzehn Landschaftsrouten Norwegens, diverse Nationalparks, Sehenswürdigkeiten und Naturattraktionen. Egal, ob ihr wandernd, per Kajak, im Auto oder auf dem Fahrrad unterwegs seid, ihr werdet voll auf eure Kosten kommen. Ski fahren und Gletscherwanderungen sind in diesem Gebiet ganzjährig möglich.

Zu Fjordnorwegen werden die vier Provinzen Rogaland, Hordaland, Sogn og Fjordane und Møre og Romsdal gezählt. Der Begriff “Fjordnorwegen” ist übrigens eine Erfindung der Tourismusbranche, keineswegs eine offizielle norwegische Distrikteinteilung.

Fjordnorwegen

Die schönsten Ziele für Wanderfreunde. Foto: visitnorway.com

In Rogaland findet ihr spektakuläre Naturphänomene wie den Preikestolen und den Kjerag. Diese befinden sich am engen und schönen Lysefjord. Auch die Städte Stavanger und Haugesund sind einen Halt wert.

In Hordaland liegt die berühmte Stadt Bergen mit den Tyske Bryggen, dem alten Handelsviertel, das auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO steht. Das wunderschöne Hardanger, bekannt als Norwegens Obstgarten, ist einen Besuch wert. Wenn ihr euch für einen aktiveren Urlaub interessiert, macht Halt in Voss.

Durch Sogn og Fjordane schlängelt sich neben dem Nordfjord auch der Sognefjord, der längste Fjord Norwegens. Einer der Arme des Sognefjords ist der Nærøyfjord, der ebenfalls auf der UNESCO- Liste steht. Eine Fahrt mit der über die Landesgrenzen bekannten Flåmbahn ist in dieser Provinz ein weiteres Highlight.

In Møre og Romsdal sind der weltberühmte Geirangerfjord, die Atlantikstraße, Trollstigen und die spektakuläre Trollzunge zu finden. Die Jugendstilstadt Ålesund, die Städte Molde und Kristiansund warten auf euren Besuch.

 

Weitere Infos:

fjordnorway.com

 

 

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Hinterlasse eine Antwort

Skudeneshavn / Skudeneshamn

An der äußersten Südspitze der Insel Karmøy (Rogaland Fylke) liegt die alte Hafenstadt Skudeneshavn (auch Skudeneshamn genannt).  Es ist selbst für norwegische Verhältnisse eine kleine Stadt, aber sehr sehenswert wegen der Vielzahl der dort erhalten gebliebenen Holzhäuser und sie ist daher eine der am besten erhalten Altstädte Europas.

Wir erreichen Skudeneshavn am besten auf zwei Wegen: Entweder über Haugesund und die 180 Meter hohe und  ca. 690 Meter lange (und inzwischen mautfreie) Bogenbrücke über den Karmøysund, die seit 1955 in Betrieb ist. Oder über eine Fährverbindung der Nordled – Fähren von Mekjarvik über Kvitsøy, dann ist man direkt im Hafen der Stadt angekommen.

Die unter Denkmalsschutz stehende Altstadt des Ortes besteht aus ca. 130 Wohnhäusern und Speichergebäuden, fast alle aus dem frühen 18. Jahrhundert. Bei einem gemütlichen Bummel durch die Gassen der Stadt fühlt man sich fast in ein anderes Jahrhundert versetzt. Ganz ohne Superlative geht es auch hier nicht: In der Søragadå lädt „Verdens minste kafe“ (das kleinste Kaffee der Welt) mit ca. 10 Sitzplätzen zum Verweilen ein.

Wirklich das kleinste Café der Welt?

Wirklich das kleinste Café der Welt?

Richtig Rummel in der Stadt ist beim „Skudefestivalen“, bei dem jedes Jahr neben 30 -40.000 Besuchern in der Stadt über 600 Boote den Hafen bis auf den letzten Platz ausfüllen. Präsentiert werden neben Booten aller Art die norwegische Küstenkultur,  Handwerker zeigen alte Techniken z. B. im Bootsbau und in den Gassen der Stadt sind zahlreiche Marktstände aufgestellt.

Altstadt und Hafen dicht beieinander - wie fast überall in Norwegen

Altstadt und Hafen dicht beieinander – wie fast überall in Norwegen

Wer es ruhiger mag kommt besser außerhalb der Festivalzeit nach Skudeneshavn oder entflieht dem Trubel und macht einen Besuch am Leuchtturm „Geitung Fyr“ (1924), geht vielleicht zum Angeln oder zum Sonnenbaden an einen der schönen Sandstrände, zum Beispiel am Sandvesand oder Mjølhussand.  Möglichkeiten bietet die „Sommerstadt“  (Norges Sommerby, diesen Titel errang Skudeneshavn im Jahr 2004) reichlich, man muss sich nur etwas Zeit und Muße mitbringen sie zu entdecken.

© 2002 - 2021 Schwedenstube by Karsten Piel All Rights Reserved